Rihanna: Affentheater um Instagram-Foto

Dass Rihanna niemand das Spiel mit den sozialen Medien vormacht, ist bekannt: Die R&B-Sängerin befüllt die Kanäle so glaubhaft und zahlreich wie wohl kaum ein anderer Popstar. Neues Spektakel: Ein Abstecher nach Thailand, der natürlich mit unzähligen Fotos auf Instagram dokumentiert werden will. Auf einem sieht man die Schönheit aus Barbados mit einer seltenen Affen-Spezies posieren. Doch der Instagram-Post hat nun ein Nachspiel und könnte den Affen-Vermittler bis zu vier Jahre hinter Gitter bringen.

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Das Popstar-Leben ist eine einzige Party: Das ist die Botschaft, die dieser Tage niemand so authentisch verkaufen kann wie Rihanna. Mehr noch als Lady Gaga ist Rihanna ein Musterbeispiel für die totale Social Media-Strategie: Posten bis zum Umfallen. Ob es um die x-te neue Frisur, ziemlich fragwürdige Tattoos oder ein Kurzurlaub auf Hawaii geht: Rihanna-Fans bekommen garantiert immer was zu sehen.

Nach Hawaii stand nun Thailand auf dem Programm – mitten in der anstrengenden Welttournee darf schließlich die Regeneration nicht zu kurz kommen. Und so stattete die 25-Jährige nach ihrem Konzert in Manila dem Urlaubsparadies Thailand einen Stopover ab, bevor es zum Auftritt nach Singapur ging.    

Thailand-Trip wird ausgiebig für Instagram genutzt

Warum Thailand eines der beliebtesten Reiseziele der Welt ist, wurde in Backpacker-Dramen wie "The Beach" bereits hinlänglich dokumentiert – Rihanna posiert nun nach. Hier ein neues Bikini-Foto, da ein Schnappschuss im Neopren-Anzug, dann der obligatorische Insel-Ausflug – und schließlich die Pose als Badenixe.

Doch dann war da noch ein Foto, das ein Nachspiel hatte: Rihanna mit einem Äffchen auf der Schulter und der dazugehörigen Frage: "Schaut mal, wer mir da schmutzige Dinge erzählt?" Zu sehen: ein Äffchen. Nicht irgendein Äffchen, sondern ein sogenannter Plumploris.

Bis zu vier Jahre Haft für Plumploris-Vermittler möglich

Plumploris? Dabei handelt es sich um eine ganz besondere Affenart, die allerdings vom Aussterben bedroht ist. Entsprechend gilt in Thailand strikter Artenschutz, der selbst die Fotografie mit den possierlichen Tierchen verbietet.

Die Folge: Zwei Festnahmen! Nicht Rihanna, sondern zwei Thailänder im Alter von 16 und 20, die den Plumploris offenbar an die R&B-Sängerin für die Fotosession vermittelt hatten, wurden verhaftet.

Ihnen droht nun eine drakonische Strafe von bis zu vier Jahren. Daran dürfte auch der Umstand, dass das Bild längst wieder aus Rihannas Instagram-Account verschwunden ist, wenig ändern.   

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