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Stinkefinger-Fotograf fordert Urheberrechte ein

Mit dem Stinkefinger-Bild von Peer Steinbrück gelang dem Fotografen Alfred Steffen eine der Aufnahmen des Jahres. Kein Jahresrückblick wird ohne das Cover des SZ-Magazins auskommen. Das Foto des SPD-Kandidaten und seines Mittelfingers ist so allgegenwärtig und wurde offenbar schon so oft – ohne entsprechende Rechte – verwendet, dass sich Steffen jetzt von einem Medienanwalt vertreten lässt, der seine Rechte schützen soll.

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Das geht zumindest aus einem "Informationsschreiben" des Rechtsanwaltes Ralph Oliver Graef hervor. Darin heißt es: "Uns wurden vielfach gravierende urheberrechtliche Verstöße inländischer und ausländischer Medien gemeldet, die sofort zu unterlassen bzw. zu unterbinden sind".

Im folgenden wird noch einmal erklärt, dass die Originalaufnahme nicht gewerblich verwendet werden darf, dass Bearbeitungen des Bildes einer Einwilligung bedürfen und dass die Originalaufnahme immer mit einem Urhebervermerk versehen werden muss.

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Für einen Fotografen ist ein solches Schreiben ein ungewöhnlicher Schritt. Allerdings zeigt es auch, wie erfolgreich und allgegenwärtig die Aufnahme von Steffen ist.

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