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taz ehrt Karikaturisten mit eigener Ausgabe

In der taz-Ausgabe vom 20. September bekommen die Leser ausschließlich Karikaturen statt Fotos zu sehen. Zwei Tage vor der Bundestagswahl will die Tageszeitung ihren Zeichnern eine Plattform bieten, die persönliche Sichtweise auf den Wahlkampf, die Kandidaten und die Stimmung im Land aufzuzeigen. Zudem will die taz zum Nachdenken über den Stellenwert von Zeichnung und Karikaturen anregen. Schon 1996 ersetzte die tageszeitung für eine Ausgabe Fotos durch die beliebten Cartoons.

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Verantwortlich für die Karikaturen-taz sind Zeichner wie Beck, Burkhard Fritsche, Kriki, Rattelschneck und Klaus Stuttmann. Sie zeigen den Lesern anhand spöttischer Cartoons ihre persönliche Einstellung zur Bundestagswahl und stellen zudem Fragen nach dem Stellenwert ihrer Arbeit. So sind Karikaturen auch in den redaktionellen Beiträgen am Freitag das zentrale Thema. Die taz beschäftigt sich dabei unter anderem mit der Frage, warum es so wenige weibliche Karikaturisten gibt, wie Nachwuchskräfte ausgebildet werden und ob Karikaturen nur bei Skandalen, wie dem Mohammed-Streit, wahrgenommen werden. Antworten finden die Leser in Reportagen, einem Werkstattbericht, einem Essay sowie einem Interview.
 

 
"Politische Karikaturen können provozieren, neue Perspektiven aufzeigen oder zum Nachdenken anregen", schreibt die taz in ihrem Hausblog. Aus diesem Grund lässt die tageszeitung Karikaturen auch regelmäßig auf der Meinungs- und Wahrheits-Seite erscheinen. Mit der aktuellen Ausgabe will die taz aber noch einen Schritt weiter gehen und das gesamte Zeichner Gewerbe ehren, das nicht zuletzt wegen der Printkrise nicht allzu viel zu lachen hat.

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