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ARD will kleineren Sendern finanziell helfen

Die ARD plant, den Finanzausgleich des Senderverbundes neu zu ordnen. Dabei soll vor allem kleineren Sendern, wie Radio Bremen und dem Saarländischen Rundfunk, finanziell unter die Arme gegriffen werden.

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Unter dem Vorbehalt der Gremienzustimmung haben die Intendantinnen und Intendanten der ARD in ihrer Sitzung in Bremen drei Maßnahmen für eine Neuordnung des Finanzausgleichs beschlossen. Demnach sollen zunächst die bis Ende 2014 befristeten Kooperationsleistungen an Radio Bremen und den Saarländischen Rundfunk überwiegend in Geldleistungen umgewandelt und dauerhaft gewährt werden. Pro Jahr wären dies 16,4 Millionen Euro. Beide Sender erhielten dadurch mehr Eigenständigkeit und Flexibilität bei der Verwendung der Mittel.
Als zweite Maßnahme sollen die beiden Sender zusätzliche, freiwillige Finanzausgleichsleistungen von je fünf Millionen Euro für 2015 und 2016 erhalten. Diese Unterstützung wird dabei von BR, MDR, NDR, SWR und WDR gemeinsam erbracht. Die dritte Maßnahme sieht vor, den Investitionsbedarf sowie die Verstetigung des freiwilligen Finanzausgleichs als gemeinsaftliches Projekt der ARD für die nächste Gebührenperiode bei der KEF anzumelden. Bis dahin sollen die beiden Sender ihre Investitionen über Darlehen finanzieren.  

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