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Zuckerberg reicher, Gates am reichsten

Die Reichen werden immer reicher. Viel reicher. Das ist das Ergebnis des jährlichen Forbes-Rankings, das die Vermögensentwicklung der wohlhabendsten Menschen auf dem Planeten misst. Die Gründer von Tech- und IT-Giganten können sich durch steigende Aktienkurse in den vergangenen zwölf Monaten über viele Milliarden mehr freuen. Der reichste Mann der Welt ist wieder der Microsoft-Gründer Bill Gates. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg verdoppelte mal eben sein Kapital.

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1. Bill Gates: 72 Milliarden Dollar

Die Wachablösung erfolgte im Mai: Beflügelt durch die 2013 über weite Strecken starke Performance der Microsoft-Aktie schob sich Gründer Bill Gates erstmals seit 2007 wieder vor den mexikanischen Telekom-Mogul Carlos Slim. Dass Gates beim halbjährlichen Forbes-Ranking wieder knapp vorne liegt, hat der 57-Jährige dabei nicht mal seinen 436 Millionen Microsoft-Aktien zu verdanken, die nach der Nokia-Übernahme zuletzt wieder deutlich zurückfielen, sondern seinen weiteren privaten Investments.

2. Carlos Slim: 71 Milliarden Dollar

Der mexikanische Großinvestor ist nicht mehr der reichste Mann der Welt. Der 73-Jährige stockte sein Vermögen im vergangenen Jahrzehnt maßgeblich durch den enormen Börsenerfolg der größten Mobilfunkgesellschaft Latein- und Südamerikas, América Móvil, auf, die inzwischen auch auf dem europäischen Markt mit Investments in die Telekom Austria und die niederländische KPN präsent ist. Slim, der auch in Apple investiert ist, liefert sich seit Jahren mit Bill Gates ein Rennen um den Titel des vermögendsten Menschen der Welt.

3. Larry Ellison: 41 Milliarden Dollar

Die Vermögensentwicklung der Nummer drei stagniert 2013: Kein Wunder, die Oracle-Aktie notiert seit Januar praktisch unverändert. Der 69-jährige Segel-Fan wird es verschmerzen können: Larry Ellison bleiben immer noch 41 Milliarden Dollar.

4. Jeff Bezos: 27,2 Milliarden Dollar

Stark auf dem aufsteigenden Ast ist dagegen Amazon-Gründer Jeff Bezos. Die Aktie des zweitwertvollsten Internetkonzerns der Welt eilte dieses Jahr von Allzeithoch zu Allzeithoch und liegt 2013 schon 18 Prozent vorne. Bei einem Anstieg des Vermögens auf 27 Milliarden Dollar kann man schon mal extravagante Investments wagen, die nicht zum Kerngeschäft gehören: Als Privatperson kaufte Jeff Bezos Anfang August die Washington Post.

5. Larry Page 24,9 Milliarden Dollar

Keine Frage: 2013 ist Googles Jahr! Obwohl die Datenbrille Google Glass noch nicht den Konsumentenmarkt erreicht hat, ist Google der Hype gewiss. Auch das Kerngeschäft wächst weiter solide, wenn auch nur noch im niedrigen zweistelligen Prozentbereich – Anleger bewilligen trotzdem einen happigen Kursaufschlag von 25 Prozent, der CEO Larry Page per Anfang September knapp 25 Milliarden Dollar schwer macht.  

6. Sergey Brin 24,4 Milliarden Dollar

Ganze 500 Millionen Dollar weniger sind die Anteile des Mitbegründers Sergey Brin wert, der im Traum-Börsenjahr zuletzt auch für nicht operative Schlagzeilen sorgte: Er trennte sich von seiner Frau Anne Wojcicki und datet die Google Glass-Managerin Amanda Rosenberg.

7. Mark Zuckerberg: 19 Milliarden Dollar

Es ist nicht weniger als die Comeback-Story des Jahres: Vor einem Jahr notierte Facebook noch bei Kursen von weniger als 18 Dollar, nun eilt das Social Network von Allzeithoch zu Allzeithoch und ist plötzlich über 100 Milliarden Dollar an der Börse wert. Hauptprofiteur: der Gründer, natürlich! Facebook-CEO Mark Zuckerberg konnte sein Vermögen binnen eines Jahres mehr als verdoppeln: Der 29-Jährige kommt nun bereits auf 19 Milliarden Dollar.

8. Steve Ballmer: 18 Milliarden Dollar

Es war nicht das schönste Abschlusszeugnis: Nach 13 Jahren als Vorstandschef und 33 Jahren bei Microsoft scheidet Steve Ballmer aus – und die Börse macht einen  Freudensprung. Der 57-Jährige kann tatsächlich alles andere als eine gute Bilanz vorweisen: Seit dem Amtsantritt 2000 hat sich die Microsoft-Aktie fast halbiert. Dennoch: Ballmer bleiben trotzdem noch 18 Milliarden Dollar.

9. Michael Dell: 15,9 Milliarden Dollar

Den Kampf ums Lebenswerk kann Michael Dell bald ohne die lästigen Aktionäre führen. Nach zähem Ringen setzte sich Dell gegen den Corporate Raider Carl Icahn durch und kann Dell von der Börse nehmen – nach einem Kursplus von 36 Prozent seit Jahresbeginn dank des erhöhten Abfindungsangebots an Aktionäre, das Dell zum Teil selbst bestreitet. Ihm bleiben noch 16 Milliarden Dollar.

10. Paul Allen: 15,8 Milliarden Dollar

Acht gute Jahre können reichen. 1975 gründete Paul Allen mit Bill Gates Microsoft, 1983 schied er gesundheitsbedingt aus. Allens Microsoft-Anteile machen ihn heute noch zu einem der zehn reichsten Tech-Unternehmer weltweit.

Weitere Tech-Milliardäre:

Steve Jobs’ Witwe Laurene Powell Jobs muss durch den Kursverfall der Apple-Aktien als eine der wenigen Superreichen ein sinkendes Vermögen verkraften – es liegt jetzt bei 11,8 Milliarden.

Zugelegt haben dagegen eBay-Gründer Pierre Omidyar, der auf  8,5 Milliarden Dollar kommt, der frühere Google-CEO Eric Schmidt, der  sich dank einer starken Google-Aktie inzwischen über ein Vermögen von 8,3 Milliarden Dollar freuen kann, Tesla-Gründer Elon Musk, der dank der fantastischen Börsen-Zuwächse bereits über ein Vermögen von 6,7 Milliarden Dollar verfügen kann und Facebook-Mitgründer Dustin Moskovitz, der dank der dramatischen Kurserholung des Social Networks auf 5,8 Milliarden Dollar kommt.

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