Auch Chinesen lieben die „Schlümpfe“

Box-Office-Comeback der "Schlümpfe". Ihr zweites Kinoabenteuer hat außerhalb der USA wieder die Spitze der internationalen Kinocharts erklommen. Der Grund: In China startete der Film erst jetzt und sammelte umgerechnet 10,2 Mio. US-Dollar ein, so viel wie kein anderer Film in China am vergangenen Wochenende. In Deutschland führt unterdessen weiterhin "White House Down", in den USA der Horrorfilm "Insidious: Chapter 2", der mit 41,1 Mio. US-Dollar Umsatz sensationell gut startete.

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Starten wir bei unserem Blick auf die Box-Office-Charts wie immer in Deutschland. 215.000 Leute sahen in den vergangenen vier Tagen Roland Emmerichs "White House Down", insgesamt nun schon mehr als 500.000. Der Thriller bleibt damit auch an seinem zweiten Wochenende die Nummer 1 der deutschen Kinos. Hinter der Komödie "Wir sind die Millers" (150.000 Besucher) folgt der stärkste Neustarts: Bruce Willis überzeugte mit "R.E.D. 2" allerdings nur 125.000 Leute in mehr als 500 Kinos – kein allzu berühmtes Ergebnis. Sechsstellige Zahlen gab es zudem noch für Disneys "Planes" (120.000) und den deutschen Komödien-Neustart "Da geht noch was" (100.000).

In den USA legte der Horrorfilm "Insidious: Chapter 2" einen Traumstart hin. Heftige 41,1 Mio. US-Dollar spielte er in etwas mehr als 3.000 Kinos ein, nur "Hotel Transsilvanien" (2012) startete in einem September jemals mit einem größeren Umsatz – ohne Beachtung der Inflation natürlich. Der zweite große Neustart, Luc Bessons Komödie "The Family" mit Robert de Niro und Michelle Pfeiffer, enttäuschte hingegen etwas – belegt mit nur 14,5 Mio. US-Dollar Platz 2. Die 100-Mio.-Marke geknackt hat inzwischen "Der Butler".

Auch in den Welt-Charts belegt "Insidious 2" nun Platz 1 der Charts – zu den 41,1 Mio. US-Dollar aus den USA kamen noch 5,0 Mio. aus Großbritannien und Irland hinzu, in Deutschland läuft der Horrorfilm erst Mitte Oktober an. Platz 2 der Welt-Charts geht dank des China-Erfolgs mit 17,6 Mio. US-Dollar aus 70 Ländern an "Die Schlümpfe 2", außerhalb der USA liegt der Animationsspaß sogar ganz vorn. Direkt dahinter folgt auf Platz 3 "Riddick" mit 16,6 Mio. vor dem südkoreanischen Drama "The Face Reader", der bisher nur in Korea zu sehen ist und dort glanzvolle 15,0 Mio. US-Dollar einspielte.

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