Postillon verlost Lead-Award-Teilnahme

Stefan Sichermann alias Der Postillon kann machen was er will: Es ist immer lustig. Aktuelles Beispiel: Am Freitag werden in Hamburg die Lead Awards verliehen und die Satireseite ist nominiert. Jetzt tanzt Sichermann allerdings im wahrsten Sinne des Wortes schon auf einer anderen Hochzeit und kann also einen möglichen Preis nicht selbst in Empfang nehmen. Seine kreative Lösung: Der Besucher bzw. möglicher Preisträger der Medien-Auszeichnung wurde einfach via Gewinnspiel vergeben.

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Die Regeln dabei waren denkbar einfach. Die maximal vier Karten gehen "an jene Leserin oder jenen Leser (plus maximal drei Begleitpersonen), die/der bis spätestens heute, 19 Uhr, die überzeugendste Begründung (max. 400 Zeichen) liefern kann, warum ausgerechnet sie/er unbedingt an diesem spannenden Medienereignis teilnehmen muss".
In einem knappen Fotofinish konnte sich am Donnerstagmorgen Anna T. mit 603 zu 554 Stimmen gegen ihren härtesten Konkurrenten durchsetzen. Ihre Begründung: "Ich arbeite da direkt nebenan. Außerdem war der einzige Preis, den ich in meinem ganzen Leben je gewonnen habe, ein Malset beim Schülerzeitungs-Karikaturenwettbewerb in der fünften Klasse. Ich habe nur gewonnen, weil ich die einzige Teilnehmerin war. Und die Karikatur hatte mein Bruder für mich gemalt. Ich habe also Erfahrung im Annehmen von Preisen, für die ich rein gar nichts getan habe. Außerdem sehe ich gut aus".
Allerdings muss die Gewinnerin auch bereit sein, einige Einschränkungen und Entbehrungen auf sich nehmen. So verlangen die Teilnahmebedingungen, dass sie gegebenenfalls den Preis entgegennimmt und eine Dankesrede hält. Gegen Beleidigung aller Anwesenden hat die Satireseite nichts einzuwenden. Zudem soll Anna T. bereits sein "sich hemmungslos am Buffet durchzufuttern und u.U. auf der After-Show-Party irgendeinen Prominenten vollzukotzen".
Klingt nach einem spektakulären Abend. Entweder für die Gewinnerin, ihre drei Begleiter, die anderen Besucher der Award-Show oder alle zusammen.

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