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Verfassungschutz: Keine Weitergabe von Buchen-Daten an CIA

Der Vizepräsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz hat dem NDR-Reporter Stefan Buchen versichert, keine Informationen über ihn an die CIA weitergegeben zu haben. Das teilt der Sender am Mittwoch mit. Demnach seien auch in den elektronischen Systemen des Bundesamtes keine Informationen über den Journalisten gespeichert.

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Unbestritten bleiben allerdings die Berichte des Spiegels, in denen von zwei Schreiben der CIA die Rede ist, die sich in den Akten des Bundesamtes befinden. Diese würden dokumentieren, dass der amerikanische Geheimdienst Buchen ausgeforscht hat.
So würden die Amerikaner in dem zweiten Schreiben die gute Zusammenarbeit mit dem Verfassungsschutz loben und erneut um Informationen zu mehreren Personen, darunter zum "Journalist Stefan Buchen" bitten. Angeblich dienten die Informationen zur Klärung, bei welchem Journalisten sich eine Ausforschung am meisten lohnen würde. Während das Bundesamt sich gegenüber dem NDR um Aufklärung bemühe, verweigere die amerikanische Botschaft dagegen jegliche Auskunft, heißt es in der Mitteilung.
Im Rahmen der Spiegel-Recherchen hatten Redakteure herausgefunden, dass der US-Geheimdienst CIA und der deutsche Verfassungsschutz sowie der Bundesnachrichtendienst über Jahre kooperiert und Daten über Terrorverdächtige ausgetauscht haben. Darunter auch NDR-Reporter Buchen, dessen Pass-und Handynummer laut dem Spiegel gespeichert wurde.

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