WSJ: Apple mit China Mobile offenbar einig

Nach Monaten der Spekulationen steht der Vertragsabschluss vom Apple mit China Mobile offenbar bevor. Das berichtet das gewöhnlich gut informierte Wall Street Journal. Nicht klar sei, ob der lang erwartete Deal mit dem weltgrößten Mobilfunkprovider schon auf der morgigen iPhone-Keynote verkündet wird. Apple werde sein neues, günstiges iPhone über China Mobile vertreiben, berichtet das Murdoch-Blatt. Fix ist dagegen offenbar der Deal mit Japans größtem Provider NTT DoCoMo, berichtet Bloomberg.

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Nach Monaten der Spekulationen steht der Vertragsabschluss vom Apple mit China Mobile offenbar bevor. Das berichtet das gewöhnlich gut informierte Wall Street Journal. Nicht klar sei, ob der lang erwartete Deal mit dem weltgrößten Mobilfunkprovider schon auf der morgigen iPhone-Keynote verkündet wird. Apple werde sein neues, günstiges iPhone über China Mobile vertreiben, berichtet das Murdoch-Blatt. Fix ist dagegen offenbar der Deal mit Japans größtem Provider NTT DoCoMo, berichtet Bloomberg.

Einen Tag noch, dann ist es für Apple-Fans so weit – der wertvollste Konzern der Welt stellt nach einem Jahr des Wartens endlich neue Produkte vor. Dass zwei neue iPhones – das iPhone 5S und iPhone 5C – morgen auf dem Apple Campus in Cupertino enthüllt werden, darf nach den zahlreichen Enthüllungen im Vorfeld als gesichert gelten.

Für die eigentlich größte Spannung sorgt indes die Frage, bei wem die neuen iPhones vertrieben werden. Allein die Tatsache, dass Apple die iPhone-Keynote am nächsten Tag ebenfalls in einem extra angesetzten Medienevent in Peking abhält, hatte in der vergangenen Woche für neue Spekulationen gesorgt, dass der lang erwartete Vertragsabschluss mit dem weltgrößten Mobilefunkbetreiber China Mobile unmittelbar bevorstehen könnte.

Ein Deal mit langem Anlauf 


Zweimal war Tim Cook dieses Jahr bereits zu Besuch im Reich der Mitte und ist dabei jeweils auch mit den Verantwortlichen von China Mobile zusammengetroffen. Das letzte Treffen ist gerade mal ein paar Wochen her. Wie China Mobile seinerzeit bestätigte, hat Apple-CEO Tim Cook mit seinem Amtskollegen Xi Guohua dabei eine nähere Zusammenarbeit erörtert

Mit dem wahrscheinlichen Launch des günstigen iPhone-Modells 5C scheint nun auch der lang erwartetete Megadeal unmittelbar bevorzustehen. Im zweiten Halbjahr rüstet der Mobilfunkgigant auf das weitaus schnellere 4G-Netz hoch, was einem Deal mit Apples iPhone den Weg eben dürfte.



iPhone-Vertrieb: Apple und China Mobile brauchen den Deal 


Die asiatische Nummer eins auf dem Handymarkt dürfte an einem Vertrieb von iPhones ebenfalls  interessiert sein – während das Nutzerwachstum weiter anzieht, stagnieren die Gewinne, da China Mobile gegenüber den kleineren Konkurrenten China Unicom und China Telecom, die beide längst das iPhone vertreiben, bislang ein schwächeres 3G-Netz anbietet.

Apple benötigt den Deal mindestens ebenso dringend. Die jüngsten Quartalszahlen unterstrichen zuletzt in aller Deutlichkeit, dass Apple in China einen neuen Absatztreiber braucht. Tim Cook musste eingestehen, dass der Umsatz im asiatischen Riesenreich um immerhin 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal eingebrochen ist – dabei galt China jahrelang als die Wachstumshoffnung.

Analyst: Zusatzpotenzial von 39 Millionen iPhones in 2014



Wie das Wall Street Journal am Wochenende unter Verweis auf gut informierte Kreise berichtete, gilt die Einigung von Apple und China Mobile nun als beschlossene Sache. So soll der Techpionier die Auslieferung von iPhones an China Mobile durch Foxconn bereits vorbereiten. Dabei soll es sich nach WSJ-Angaben um das günstigere iPhone-Modell 5C handeln.

Welch enorme Tragweite der Deal mit China Mobile besitzt, wird von Analysten immer wieder aufs Neue taxiert. Zuletzt hieß es, dass Apple durch einen Vertrieb über China Mobile jährlich über 30 Millionen iPhones zusätzlich absetzen könnte.  Katy Huberty von Morgan Stanley schätzte das Potenzial unlängst auf 32 Millionen Apple-Smartphones.

Analyst: Zusatzpotenzial von 39 Millionen iPhones in 2014



Anfang vergangener der Woche äußerte sich Brian Marshall von ISI Group noch optimistischer: Allein 5 Millionen iPhones würden im vierten Quartal durch den China Mobile-Deal vertrieben werden – 2014 dann sogar 39 Millionen Apple-Smartphones.  Zum Vergleich: Im Juni-Quartal hatte Apple 31 Millionen Smartphones verkauft – weltweit.

Ob der Deal mit China Mobile bereits unterschrieben ist und morgen verkündet wird, wollte das Wall Street Journal nicht bestätigen. Fix ist dagegen offenbar die Übereinkunft mit einem anderen großen asiatischen Mobilfunkprovider: Japans Nummer eins NTT DoCoMo wird das iPhone nach Jahren der Absenz ab der nächsten Generation wieder vertreiben. Das berichtet das Bloomberg.

NTT DoCoMo hatte sich mit Apple in den vergangenen Jahren nicht über die Höhe der Margen und die Form der Bewerbung einigen können und dadurch merklich an Markanteil verloren. Ob der eine oder der andere Deal nun offiziell ist – in rund 24 Stunden sind Apple-Aktionäre schlauer.

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