Middelhoff muss 3,4 Millionen Euro zahlen

Die Vergangenheit holt Thomas Middelhoff ein: Der ehemalige Bertelsmann- und Acandor-Chef muss dem Insolvenzverwalter des Warenhauskonzerns 3,4 Millionen Euro zahlen. Das entschied das Landgericht Essen am Montag.

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Wie die Rheinische Post berichtet, ging es bei Middelhoff um Sonderboni, die gezahlt worden waren, obwohl Middelhoffs Abschied von Arcandor feststand, einen Sponsoring-Vertrag mit der Universität Oxford, für den es kein grünes Licht des Vorstands gegeben habe und Flüge, die Middelhoff zu Unrecht Arcandor in Rechnung gestellt haben soll.

Wäre es nach dem Willen des Insolvenzverwalters Hans-Gerd Jauch gegangen, hätte Middelhoff 16 Millionen Euro zahlen müssen. Von weiteren Top-Managern von Acandor forderte Jauch zudem weitere acht Millionen Euro.

Middelhoffs Anwalt Winfried Holtermüller kündigte bereits an, gegen die Entscheidung des Landgerichts Essen vorgehen zu wollen – wenn nötig bis zum Bundesgerichtshof.

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