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BJV kritisiert Gruners Umzugspläne nach Hamburg

An diesem Montag wurde bekannt, dass Gruner + Jahr seine Redaktionen aus München abzieht und nach Hamburg verlegt. Betroffen sind die Titel Neon, Nido, P.M., Wunderwelt Wissen und die Eltern-Gruppe mit insgesamt rund 120 Mitarbeitern. Der Vorsitzende des Bayerischen Journalisten Verbandes (BJV), Michael Busch, kritisiert: "Hier wird ausschließlich auf wirtschaftliche Fakten gesetzt und keinerlei Rücksicht auf die Belange der Belegschaft genommen."

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Das Angebot des Verlages, allen betroffenen Mitarbeiter ein Umzugsangebot nach Hamburg zu unterbreiten, hält BJV-Mann Busch angesichts der 800 Kilometer Entfernung zwischen Hamburg und München für "kein reelles Angebot". "Hier rechnet G+J offensichtlich damit, auf diese Art und Weise massiv Personal abbauen zu können", so Busch. Und weiter: "Sollten diese für den BJV nicht akzeptablen Pläne tatsächlich realisiert werden, muss der Abbau der Stellen durch einen ausreichend dotierten Sozialplan abgefedert werden."
G+J-Vorstand Stephan Schäfer hatte bei Bekanntgabe der Umzugspläne am Montag vormittag schon darauf hingewiesen, dass für die Mitarbeiter, die nicht umziehen wollen, ein "fairer Sozialplan" erarbeitet würde. Der BJV hält die Gründung einer Transfergesellschaft für unverzichtbar.

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