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Radiopreis: Bescherung für die Radiomacher

Am Donnerstag feierten die Radiomacher in Hamburg Bescherung. Im Rahmen einer unterhaltsamen Gala wurde bereits zum vierten Mal der Deutsche Radiopreis verliehen. Die Jury des Grimme-Instituts hat aus rund 350 Bewerbungen die besten Sendungen, Moderatoren und Ideen gekürt. 61 öffentlich-rechtliche und private Radiokanäle übertrugen das Event live. Unverändert führte Barbara Schöneberger mit viel Witz und Charme durch die Verleihung, in der besonders die Ohren der Gäste auf ihre Kosten kamen.

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Rund 1.000 geladene Gäste verfolgten die Gala live im Hamburger Hafen. Darunter waren Prominente aus Politik und Unterhaltung wie Bürgermeister Olaf Scholz, Fernsehkoch Tim Mälzer, WDR-Intendant Tom Buhrow oder Bettina Zimmermann. Grund zur Freude gab es dabei vor allem für John Ment und Horst Hoof von Radio Hamburg. Sie erhielten den Preis für die Radio-"Primetime" – die beste Morningshow . Aber auch NDR 2 (Beste Nachrichtensendung) Antenne Bayern (Beste Sendung) oder MDR Info (Beste Reportage) konnten die Jury des Grimme-Institus von ihrer Leistung überzeugen.
Obwohl Moderatorin Barbara Schöneberger bei der Gala zu Topform auflief, ("Wird Frank Plasberg heute noch meinen Po küssen?" – in Anspielung auf ihren von Robbie Williams geküssten Babybauch im Jahr 2012) blieb in der rund zweistündigen Veranstaltung auch genug Platz für wahre Emotionen. Für die wohl persönlichste Laudatio sorgte Frank Plasberg, der die Radiolegende Peter Stockinger mit dem Sonderpreis für sein Lebenswerk auszeichnete. Stockinger habe Radiogeschichte geschrieben und sei "der Chef seines Lebens" gewesen. Nicht zuletzt habe er mit seiner "ruppigen Radioschule" nicht nur vielen Kollegen geholfen, sondern mit dem SWR3  auch einen Prototyp einer unterhaltungsorientierten- und journalistischen Radiowelle geschaffen.
Es wurde allerdings nicht nur viel gesprochen, sondern auch gesungen und gerappt. So traten unter anderem Jamie Cullum, Hurts, der rappende Panda-Bär Cro und die Toten Hosen auf. Die Düsseldorfer bekamen den den Sonderpreis des Beirates als derzeit meistgespielte Band im Radio. "Das Radio ist das Medium das gegenüber dem Internet am wenigsten verloren hat. Das Radio ist alternativlos" zitiert Barbara Schöneberger den Frontsänger Campino und beendete damit einen rundum gelungenen Abend.
Alle Gewinner der Abends können Sie hier noch einmal nachlesen

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