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Facebook bei Jungen News-Medium Nr. 1

Wenn sich junge Leute im Internet über das aktuelle Zeitgeschehen in Politik, Kultur und Wirtschaft informieren, tun sie dies hauptsächlich über Facebook. Das geht aus der Studie "Relevanz der Medien für die Meinungsbildung" hervor, die von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien in Auftrag gegeben wurde. Demnach suchen rund 64 Prozent der 14-29-Jährigen bei dem Social-Media-Giganten nach aktuellen Nachrichten. Tageszeitungen oder Fernsehsendungen nutzen dagegen weniger als die Hälfte.

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Mit knapp 64 Prozent liegt Facebook als Informationsquelle deutlich vor anderen Internet-Recherche-Quellen wie den Video-Portalen (47 Prozent) oder den Webseiten von Zeitschriften (45 Prozent). Allgemein ziehen die 14-29-Jährigen Web-Angebote von Tageszeitungen (38 Prozent) denen von Fernsehsendern (26 Prozent) zur Recherche vor. Zudem geht aus der Studie hervor, dass das Internet mit 49 Prozent die wichtigste Informationsquelle für junge Leute darstellt. Tageszeitungen sind dagegen nur noch für 13,6 Prozent ein wichtiges Medium zur Informationsbeschaffung.
Wenig überraschend ist dagegen, dass generationsübergreifend 40 Prozent die Informationsbeschaffung bei einer Suchmaschine starten. Google hängt seine Konkurrenten Bing (5,6 Prozent) und Ask.com (1,9 Prozent) mit ganzen 93 Prozent der Nutzung dabei deutlich ab. Auch interessant: Über 40 Prozent derjenigen, die sich im Internet informieren, nutzen dafür ihr Smartphone oder Tablet. Auch die sogenannten Silver Surfer haben im Internet deutlich zugenommen. Mittlerweile nutzen 27 Prozent der über 50-Jährigen das Web zur Informationsbeschaffung. Damit hat sich der Anteil seit 2009 fast verdoppelt.
Und dennoch bleibt das Fernsehen in der Gesamt-Bevölkerung das wichtigste Nachrichtenmedium. Nach den Ergebnissen der von TNS Infratest durchgeführten Studie nutzen 40 Prozent der über 14-Jährigen das Fernsehen täglich, um sich über das aktuelle Zeitgeschehen zu informieren. Allerdings sind die Messungen für Fernsehen und Tageszeitungen zwischen 2009 und 2013 rückläufig. Internet und Radio legen dagegen zu. 

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