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Berliner Verlag gliedert Vermarktung aus

Der Berliner Verlag gliedert seine Anzeigenvermarktung aus. Knapp 60 Mitarbeiter sollen ab dem 1. November organisatorisch in der neuen BVZ BM Vermarktung GmbH tätig sein. Mit dem Umbau sollen "unerschlossene lokale Potenziale" gehoben werden, heißt es von den Geschäftsführern Stefan Hilscher und Michael Braun. Auch die Online-Vermarktung soll "schlagkräftiger" werden. Dem Betriebsrat widerstrebt die Ausgliederung in eine nicht an den Tarif gebundene Firma.

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Geschäftsführer der neu gegründeten Gesellschaft wird der bisherige Anzeigenleiter Mathias Forkel. Die Ausgliederung ermöglicht dem Verlag, ihre Vermarktung komplett neu zu sortieren. Was angesichts der Veränderungen im Markt naheliegend ist. Man brauche neue Teams, flexiblere "projektorientierte" Strukturen, heißt es im Verlag zur Begründung.

Neben dem Kernprodukt Zeitung sollen neue Produkte besser und Online-Produkte anders vermarktet werden. Und offenbar glauben die Geschäftsführer, dass aus dem lokalen Geschäft in Berlin noch mehr herauszuholen ist. Angesichts der großen Konkurrenz dürfte dies kein Spaziergang werden.

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Was dem Betriebsrat, der am Donnerstagmorgen informiert wurde, zu schaffen macht: Die Mitarbeiter sollen nicht schlechter gestellt werden. Aber sie könnten beispielsweise nicht an tariflich bindenden Gehaltserhöhungen partizipieren, weil die neu gegründete Firma nicht tarifgebunden sein wird. 

Der Berliner Verlag, der zu M. DuMont Schauberg gehört, wird derzeit kräftig umgebaut, inklusive einem Stellenabbau in Verlag und Redaktion.

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