Murdoch verkauft 33 Lokalzeitungen

Rupert Murdoch baut seinen Medienkonzern weiter um und scheint dabei immer weniger auf Print zu setzten. Nach dem er bereits im Früh-Sommer News Corp. in zwei Firmen aufgespaltet und alle Zeitungs-Aktivitäten (Wall Street Journal, New York Post etc.) ausgelagert hatte, gibt die Company jetzt den Verkauf von 33 US-Lokalzeitungen bekannt. Käufer ist diesmal kein Internet-Milliardär, sondern die Fortress Investment Group.

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Das veräußerte Portfolio setzt sich aus acht Tages- und 15-Wochenzeitungen zusammen. Selbst in den USA gelten die Blätter als weitestgehend unbekannt. Dazu gehören Times Herald-Record aus Middletown (New York) oder die "Cape Cod Times" aus Hyannis (Massachusetts).

Den Verkauf der Titel begründet News Copr.-Chef Robert Thomson damit, dass die kleinen Lokalblätter nicht mehr zur strategischen Ausrichtung des Medienhauses passen würde. Gleichzeitung sei er allerdings zuversichtlich, dass die Zeitungen auch unter den neuen Eignern erfolgreich sein könnten. Wie viel die Investment-Firma für das Paket zahlte, ist nicht bekannt.

Neben den bekannten US-Titeln Wall Street Journal, New York Post oder der Agentur Dow Jones, gehören auch die britischen Zeitungen Sun und die Times zu News Corp. Die frisch abgespaltene TV-Sparte 21 Century Fox bündelt die Film- und Fernsehunternehmen. Alleine im vergangenen Quartal konnte die TV-Company ihren Umsatz um 16 Prozent auf 7,2 Milliarden Dollar steigern.

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