Studie: Parteien verschenken Potenzial des Internets

Im Rahmen des Wahlkampfes schöpfen die Parteien das Potenzial des Internets zu wenig aus. Das ergab die Expertenumfrage "Trend in Prozent" des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. Im Vergleich mit dem Online-Wahlkampf 2009 sehen die Experten allerdings eine leichte Verbesserung.

Anzeige

"Wie schon bei der letzten Bundestagswahl schöpfen die Parteien das Potenzial des Internets für die Wahlwerbung auch 2013 kaum aus. Dabei wären gerade junge und Erstwähler über das Web und vor allem Social Media gut zu erreichen", so Matthias Ehrlich, Präsident des BVDW. "Auch deswegen unterstützt der BVDW die Mobilisierungskampagne des Deutschen Bundestages zur anstehenden Wahl."
Vor allem die Online-Auftritte und der Einsatz von Social Media wird von den 72 Befragten nur als "ausreichend" beurteilt. So wurde das Engagement der großen deutschen Parteien auf Facebook und Co. mit der Schulnote 3,7 bewertet. Für die allgemeine Nutzung des Internets vergaben die Experten aus Beratung, Politik und Technik eine 3,6. Damit haben sich die Parteien hinsichtlich der Web-Nutzung zumindest leicht verbessert – Noch 2009 erhielt der Online-Wahlkampf die Note 4,5.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige