DJV und VDZ: erste Verhandlungen ohne Ergebnis

Die erste Verhandlungsrunde des DJV und ver.di mit dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) ist am Montag ohne ein konkretes Ergebnis zu Ende gegangen. Ausgangspunkt sind Forderungen des DJV nach sechs Prozent mehr Gehalt für rund 9000 Redakteurinnen und Redakteure. Am 26. September sollen die Verhandlungen weitergeführt werden.

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"Wir hatten ein konkretes Angebot zur Anhebung der Gehälter erwartet", so DJV-Hauptverhandlungsführer Kajo Döhring. "Es ist enttäuschend, dass der VDZ sich heute dazu nicht in der Lage sah. Den Zeitschriften in Deutschland geht es wirtschaftlich gut. Das muss sich in der Höhe der Gehaltsanhebung widerspiegeln."

Der Journalistenverband fordert für die Redakteure und Redakteurinnen bei Tageszeitungen sechs Prozent mehr Gehalt und argumentiert mit mehr Arbeit unter schlechteren Arbeitsbedingungen. Des Weiteren sollen die neuen Tarife gleichzeitig auch für Online-Journalisten gelten.

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