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Wie Sergey Brin Glass zur Datingbrille machte

Es ist eine Geschichte, nach der der Boulevard in der eher unspektakulären Techwelt lechzt: Google-Gründer Sergey Brin hat sich nach sechs Jahren von seiner Ehefrau Anne Wojcicki getrennt. So etwas kommt in den besten Familien vor. Der Grund dafür ist indes ein echter Scoop, der selbst Googles neuestes Produkt in neuem Licht erscheinen lässt: Brin hat sich offenkundig in die 26-jährige Marketing Managerin von Google Glass verguckt. Womit endlich bewiesen wäre: Die Datenbrille ist in Wirklichkeit eine Datingbrille.

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Sergey Brin hat 2013 wirklich nichts unversucht gelassen, um sich in der Weltöffentlichkeit als echter Kerl zu präsentieren. Das war zunächst der volle Bart, wie es sich im Bart-Jahr 2013 gehört. Dann dazu die kernigen Aussagen: "Smartphones sind unmännlich." Was wirklich männlich ist, daran ließ Brin nicht den geringsten Zweifel: Glass natürlich!

Um beides miteinander noch besser zu kombinieren, fuhr der bärtige Brin datenbebrillt in der New Yorker Subway herum, wohl wissend, dass dies der Öffentlichkeit nicht verborgen bleiben würde. Hier mal ein lässiger Blick mit Glass und Vollbart – Check!  Noch öffentlichkeitswirksamer stolzierte der 40-jährige Google-Gründer auf Oscar-Parties stolz wie Bolle mit Glass herum – Doppelcheck!

Glass erneut betrachtet: Die Datenbrille ist in Wirklichkeit eine Datingbrille

Man wunderte sich schon etwas über Brins Männlichkeitswahn: Die testosterongetriebene Auftritte des Google-Gründers erinnerten an jenen emotionalen Überschwang von Frischverliebten, dabei war Brin doch seit 2007 glücklich mit der gleichaltrigen Biotechnologin Anne Wojcicki verheiratet, die mit 23andMe ein Unternehmen für Gentests entwickelte. Oder?

Mitten in der finalen Entwicklungsphase von Google Glass passierte dann offenbar etwas in Mountain View: in der Ehe von Sergey Brin und mit dem kommenden Kultgadget des Internetriesen. Und erstaunlicherweise hing das eine mit dem anderen untrennbar zusammen: Die Datenbrille war in Wirklichkeit eine Datingbrille!

Glass verändert die Wahrnehmung – auch bei Schöpfer Sergey Brin

Welch anziehende Wirkung Googles kommende Wunderbrille offenbar selbst auf einen (Mit-) Schöpfer haben würde, sollte Brin nämlich bald am eigenen Leib erfahren. Etwas veränderte sich wohl beim Glass-Träger: die Wahrnehmung, vermutlich. Plötzlich sah Sergey Brin die Dinge offenkundig anders. Was er sah, war eine andere Datenbrillenträgerin: Die Marketing-Managerin Amanda Rosenberg, die – natürlich – an Google Glass arbeitete.

An dieser Stelle bekommt die Geschichte hollywoodeske Züge: Die 26-Jährige soll es tatsächlich gewesen sein, die auf die Idee zum Kult-Befehl "OK Glass" kam, wie sie auf ihrer Google+-Seite ausführlich schildert. Dass sie, als Marketing Managerin ganz in ihrem Element, auch auf andere Ideen kam, erscheint nun in der Retrospektive klarer.

Glass-Managerin Rosenberg: vom Google-Manager zum Google-Gründer

Rosenberg, die damals noch den Android-Manager Hugo Barra datete, kam Brin offenbar immer näher. Ob Brins betont männliches Auftreten in der Einführungsphase von Glass aus der engen Zusammenarbeit mit Rosenberg resultiert – man wird es wohl nie erfahren. Fest steht dagegen wohl nach Enthüllung des Klatschportals Valleywag, wie die Geschichte ihren weiteren Verlauf nahm.

Auf vier kurze Fakten reduziert, geht sie so: Brin trennt sich von Wojcicki. Rosenberg trennt sich von Barra. Brin und Rosenberg sind ein Paar. Barra verlässt – zufällig? – zeitgleich Google.

Oder anders betrachtet: Die Welt wäre eine andere ohne Google Glass. Vielleicht ist das das Beste, was dem skeptisch beäugten Science Fiction-Objekt passieren konnte: Es hat eine Geschichte bekommen – und macht seinen Träger ein bisschen menschlicher.

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