Radio-Talk: Aust interviewt Merkel und Steinbrück

Nach Thomas Gottschalk und Fritz Egner macht jetzt auch Stefan Aust Hörfunk. Anders als die TV-Moderatoren präsentiert der ehemalige Spiegel-Chefredakteur allerdings keine Oldies, sondern ein journalistisch anspruchsvolles und vor allem aktuelles Format. Für mehr als 40 Privatradiostationen interviewt Aust kurz vor der Bundestagswahl Kanzlerin Angela Merkel und ihren SPD-Herausforderer Peer Steinbrück.

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Für den Polit-Talk sind die Privat-Funker sogar bereit, ihren ansonsten eher monotonen Musik-Teppich zu unterbrechen. So soll die Sendung "Deutschland wählt – das Finale im Radio" am 19. September um 18.00 Uhr zeitgleich bei allen Sender ausgestrahlt werden. Jedes Interview ist rund 30 Minuten lang und wird "live on tape", also ohne Kürzungen, gesendet. Aust spricht mit den Kontrahenten allerdings einzeln. Heißt: Es kommt nicht zu einem direkten Radio-Duell.

"Es ist eine große Herausforderung und Ehre zugleich, beim letzten und vielleicht sogar ausschlaggebenden Wahlimpuls mitarbeiten zu dürfen", kommentiert Aust. "Im Radio wird schneller deutlich, ob zwischen Aussage und Realität eine Lücke klafft oder wie authentisch der Kandidat ist. Denn weder Frisuren, noch Krawatten oder Gestik lenken vom Gesagten ab. Der Einfluss von Sprache und Stimme wird vielfach unterschätzt"   

Eine Liste aller übertragenden Sender gibt es bei der Radiozentrale.

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