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Streich: Trainer-Wutrede auf die Medien

Es ist fast schon eine eigene Kategorie der Medienkritik: Bundesliga-Trainer, die sich über die Presse aufregen. Diesmal gingen Christian Streich, dem Übungsleiter vom SC Freiburg, die Gäule durch. In einer Routine-PK redete sich der Coach so richtig in Rage, als es um seinen frisch gefeuerten Trainer-Kollegen Bruno Labbadia und den vermeintlichen Sex-Skandal bei Hertha BSC ging. Die Badische Zeitung spricht bereits von einer "denkwürdigen Wutrede".

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Nach Meinung von Streich hätten die Medien in Sachen Populismus mittlerweile eine „Grenze überschritten“. Vor allem der vermeintliche „Lolita“- bzw. „Sex-Skandal“ bei Hertha BSC erregte den Freiburger.
Fast schon fassungslos sagte er: „Die Berlin-Geschichte ist schlimm“. Streich nimmt an, dass das Mädchen dafür bezahlt wurde, „dass eine Geschichte in den Umlauf kommt, die nicht der Wahrheit“ entspräche. „Wen das toleriert wird, ist das ist eine Katastrophe“. Damit greift der Fußballlehrer vor allem auch Springer an. Denn es war vor allem die B.Z., mit Unterstützung der Bild-Zeitung, die die angebliche oder tatsächliche Affäre bundesweit in die Schlagzeilen brachte.
Streich glaubt, dass die Journalisten mittlerweile so sehr unter Druck stünden, dass sie solche Geschichten schreiben müssten. Fast schon verzweifelt fragt er auf der Pressekonferenz, deren Ereignisse von der Badischen Zeitung via Video festgehalten wurden: „Werden die in ihren Redaktionen so fertig gemacht?“

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