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Facebook rollt „Embedded Posts“ aus

Das weltgrößte Social Network öffnet sich weiter dem Web: Nachdem ausgewählte Medien in einem Beta-Test die Möglichkeit hatten, Beiträge aus Facebook auf ihren Seiten zu embedden, rollt das Unternehmen das Feature nun weltweit aus. Damit startet das Netzwerk nach dem Like-Button und weiteren Social Plugins die nächste Expansionswelle. Das Einbetten von Beiträgen hat schon bei YouTube für einen Boom gesorgt. Mittlerweile lassen sich auch Instagram-Postings embedden. Steigert das Netzwerk so seine Reichweite?

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Den eigentlichen Ablauf hat Facebook recht einfach gestaltet. Ein Klick auf das Reitersymbol am rechten obeneren Rand des Posts liefert den Link zum Einbetten – vorausgesetzt, der Post wurde öffentlich platziert.

Der daraus generierte Embed-Code lässt sich anschließend in den Editor eines Content-Management-Systems eintragen. Für das Blog-System WordPress existiert mittlerweile ein entsprechendes Plugin, für andere CMS liefert Facebook derweil eine Dokumentation zum "Nachrüsten" des Features.
Anschließend können Leser in einem Text den Beitrag kommentieren, liken, teilen und zusätzlich die Seite, von der der Beitrag stammt, liken. Während sich Facebook dadurch eine gesteigerte Reichweite und damit auch mehr Werbeeinnahmen verspricht, sollen Seitenbetreiber mit ihren Beiträgen ebenfalls eine größere Verbreitung finden.
Facebook setzt damit erneut auf das Trojanische Pferd-Prinzip des enorm erfolgreichen Like-Buttons, mit dem der Internet-Überflieger vor drei Jahren das WWW eroberte. Die Geschichte wiederholt sich nun in Statusupdates, Bildern und Videos. Noch fragwürdig: Öffentliche Posts können auch von Dritten eingebettet werden, ohne dass der Nutzer dem zustimmen muss. Das dürfte die Diskussion um Privatsphäre erneut anfachen.

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