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Google mischt mit im Wahlkampf

Google startet die Interaktions-Website zur Bundestagswahl. Dazu hat sich der Suchmaschinenkonzern politikaffine Verstärkung von politik-digital geholt. Es sind Hangouts mit Politikern geplant, der "Jung&Naiv"-Macher Tilo Jung darf unbedarfte Fragen stellen, ein interaktives Tool zeigt die Trend-Themen. Inhalteanbieter will Google zwar nicht sein, aber "Google Politik & Wahlen" ist schon mehr als nur smarte Aggregation. Links zu Medien-Artikeln gibt's auch, aber ohne Snippet-Texte.

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Die redaktionellen Inhalte werden von politik-digital.de gestellt. Der gemeinnützige Verein betreibt ein Internetportal zum Thema Politik. Steffen Wenzel, der Geschäftsführer von politik-digital.de, sieht Googles Seite als Chance, eine breitere Masse zu erreichen: "Die Plattform wird nicht nur Nachrichten zur Verfügung stellen, sondern wir wollen die Menschen zum Mitmachen animieren, spannende Diskussionen aufgreifen sowie Trends und Meinungen deutlich machen."

"Jung&naiv"-Talker Tilo Jung sagt: "In meinen Hangouts mit Politikern setze ich auf das erprobte Konzept von Jung & Naiv. Ich spiele einen jungen, naiven aber interessierten und leicht zu begeisternden Mann, der sich ganz nebenbei mit seinen Gästen unterhält. Ich tue stets so, als ob ich vom Thema fast keine Ahnung habe. Mein Gegenüber muss daher sein Thema so verständlich wie möglich erklären. Damit möchte ich insbesondere Nicht- und Neuwähler ansprechen, die nur wenig bis gar nichts mit Politikern und Politik anfangen können oder wollen."

Bisher gab es ein Interview mit Marina Weisband (Piraten-Partei). Ein Gespräch mit Gesche Joost (SPD-Netzaktivist) ist geplant. Auch nicht eigens produzierte Videos werden eingebunden, beispielsweise die Politiksatire "Tagesschaum" vom WDR.

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