Berufe-Ranking: Journalisten weit hinten

Millionen Deutsche schauen Fernsehmoderatoren täglich bei der Arbeit zu. Doch Respekt vor dem Job der TV-Unterhalter haben die Zuschauer offenbar keinen. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Allensbach-Studie über das Ansehen der einzelnen Berufsgruppen. Während Ärzte einen Top-Wert von 76 Prozent erreichen, belegen die Fernsehmoderatoren (drei Prozent) zusammen mit Bankern den letzten Platz im Ranking. Die Journalisten bewegen sich im unterem Mittelfeld.

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Seine Berufsprestige-Skala erhebt das Institut seit Jahrzehnten. Fast immer unter den Jobs mit dem höchsten Ansehen sind die Ärzte. Diesmal belegen die Mediziner die Spitzenposition. 76 Prozent der Deutschen zählen die Medizin zu den Berufen, die sie am meisten schätzen. Den zweiten Rang belegt abermals die Krankenschwester mit 63 Prozent, gefolgt von den Polizisten (49 Prozent).

Aber nicht nur an der Spitze gab es wenige Veränderungen. Auch im Tabellenkeller blieb alles beim Alten. Das mieseste Prestige haben nach wie vor Banker und Fernsehmoderatoren. Lediglich drei Prozent aller Deutschen schätzen diese Berufe. Ähnlich schlecht schneiden übrigens die Politiker an. Nur sechs Prozent nennen die Mandatsträger, wenn es um die Tätigkeiten geht, vor denen sie die meiste Achtung haben.

Ähnlich wie bei den Fernsehmoderatoren scheint es auch schon bei den Journalisten Tradition zu sein, dass sie kein sonderlich gutes Image haben. Im aktuellen Ranking belegen sie mit 13 Prozent die Position Zwölf von 18. Direkt unter ihnen rangieren Spitzensportler und Offiziere.

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