MDR berichtet live von der Völkerschlacht

Die ARD entdeckt ihre Begeisterung für historische Schlachten: Zum 200. Jahrestag der Völkerschlacht von Leipzig marschiert der MDR – mit viel Unterstützung der ARD – mit allem auf, was er hat. Der Sender inszeniert das Gefecht als multimediales Medienevent.

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Via TV, Radio und Internet wird vermeintlich Live von der Front berichtet. In einer TV-Sondersendung nimmt sich "Tagesthemen"-Moderator Ingo Zamperoni der Völkerschlacht an und schaltet zu ARD-Korrespondenten nach Moskau und Paris.  Zudem: Börsenfrau Anja Kohl soll die Auswirkungen auf den Export zeigen und Adelsexperte Rolf Seelmann-Eggebert interviewt in Paris Napoleons Gattin.

In der Völkerschlacht von Leipzig bezwang 1813 eine Allianz aus Österreich, Preußen, Russland und Schweden die Truppen Napoleons. Mit über 600.000 Soldaten gilt das Gefecht als die bis dahin größte Schlacht der Weltgeschichte. Bis zu 90.000 Menschen soll in den vier Tagen gefallen sein.

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