Luxus-Look: Kommt das iPhone 5S in Gold?

Aus iPhone wir Edel-Phone: Die Zeiten, in denen man sich mit dem Apple-Smartphone von der Masse abheben konnten, scheinen schon lange vorbei. Immerhin ist das iPhone längst selbst zum Massenphänomen geworden. Mit einem kleinen Designkniff könnte sich das bald ändern: Laut einem Bericht des viel zitierten Analysten Ming-chi Kuo von KGI Securities plant Apple den Launch eines iPhone 5S in Gold-Optik. Auch über die verbauten Komponenten gibt es neue Details zu berichten.

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Damit ist nicht ein Smartphone aus massivem Gold gemeint. Das könnten sich wohl nur Superreiche leisten. Doch der Teil des Gehäuses, der bislang in Schwarz bzw. Weiß gehalten ist, könnten laut Kuo bald einen edleren Anstrich bekommen. Bereits vor einigen Monaten waren kurzzeitig Bilder eines goldfarbenen SIM-Schachtes aufgetaucht. Nun scheint es denkbar, dass Teile der iPhone-Hülle über ein Eloxierverfahren in einem Goldton eingefärbt werden können.

 Limitierte Serie: So sieht das iPhone 5 mit 24 Karat Gold aus

Während die Techpresse immer neue Details zum kunterbunten iPhone 5C zu Tage förderte, war es still geworden um den regulären Nachfolger des iPhone 5. Doch laut AllThingsD steht der Launch der nächsten Smartphone-Generation aus Cupertino kurz bevor. Am 10. September soll Apple demnach seine neuen iPhone vorstellen. Damit nehmen auch die Gerüchte zum iPhone 5S wieder an Fahrt auf. Wie Kuo in Erfahrung gebracht haben will, soll beim iPhone 5S der neue A7-Chipsatz, ein Gigabyte Arbeitsspeicher und ein Homebutton aus extra-hartem Saphirglas mit integriertem Fingerabdruckscanner verbaut werden. Die Rückkamera soll Bilder mit acht Megapixeln auflösen, aber zusätzlich über Blitz mit Dual-LED für Situationen mit schlechter Beleuchtung verfügen. Darüber hinaus soll Kunden das Smartphone, wie schon zuletzt das iPad, mit 128 Gigabyte Speicher kaufen können.

     Datenblatt des iPhone 5S nach Informationen von Kuo

Ein Smartphone in Goldoptik mit Saphirglas und Fingerprintsensor? Das klingt zuerst nach einem schlechten Scherz, ist aber gar nicht so unwahrscheinlich. Tatsächlich tauchten in den vergangenen Wochen immer wieder neue Details zu der Technik auf, die vor allem mobiles Bezahlen sicherer machen soll. Im Gegensatz zur bislang konkaven Form würde das iPhone 5S dann aber über einen konvexen Home-Button verfügen. Diese neue Bauart soll einen besseren Kontakt zu den Hautschichten des Fingers bieten. Kuo verweist auf einen Firmenkauf, den Apple 2012 getätigt hat. Damals erwarb der Konzern die Firma Authentec, die sich auf nicht-optische Sicherheitssensorik spezialisiert hat. Für den Home-Button des iPhone 5S solle deswegen ein Sensorfeld zum Einsatz kommen, das die ersten Hautschichten scannt.

Neuartiger Fingerabdruckscanner: Verzicht auf optisches System

Dadurch wäre das Bauteil weniger anfällig für Verschmutzungen als ein Kamera- oder Lasersystem, das zudem mehr Energie verbrauchen würde. Weil die neue Bauform den Home-Button stärker exponieren würde, setzt Apple angeblich auf ein extrem kratzfestes Glas als Oberflächenmaterial. Zuletzt hieß es allerdings noch, dass Lieferengpässe für das komplexe Bauteil zu Verzögerungen bei der Produktion geführt hätten. So ist es möglich, dass das iPhone 5S zum Verkaufsstart nur in begrenzter Stückzahl vorhanden ist. Das würde bedeuten, dass sich Fans der Marke wohl auf Wartezeiten einstellen müssten.

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