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Dschungel-Autor lästert übers RTL-Programm

RTL-Comedy Autor Micky Beisenherz ("Ich bin ein Star - holt mich hier raus!") hat in einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung ordentlich über das Programm seines Senders gelästert. "Im Dschungel kenne ich keine Skrupel. Aber ich habe Probleme mit Formaten, die Schutzbedürftige vorführen. Also mit allem, was sich rechts und links von Schwiegertöchtern und Bauern bewegt", sagte er. Ein klarer Hieb gegen die RTL-Formate "Schwiegertochter gesucht" und "Bauer sucht Frau".

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Die berühmt-berüchtigte RTL-Dschungelshow, für die Beisenherz selbst als Autor tätig ist, bezeichnete der 36-Jährige im Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung als vergleichsweise seriös. "Beim Dschungelcamp gibt es – ich schwöre! – immer noch ein paar Verantwortungsbewusste, die einschreiten, wenn es kippen könnte und ein Mensch sich ernsthaft selbst zu schaden droht. Ich unterstelle Formaten wie ‚Bauer sucht Frau‘, dass dort genau das Gegenteil praktiziert wird. Die wollen Opfer", so Beisenherz.
Auch RTL-Castingstar Dieter Bohlen kommt bei ihm nicht gut weg: "Ich habe nicht das Bedürfnis, mich im selben Fernsehstudio wie Dieter Bohlen zu bewegen." Er habe keine Lust, Teil des Bohlen-Kosmos zu sein. Über den Komiker Mario Barth ("kennste, kennste"), der ebenfalls bei RTL unter Vertrag ist, urteilt Beisenherz: "Irgendwas von der Freundin erzählen und auf den Lacher warten. Das ganze Bühnenprogramm von Mario Barth beruht auf dem Paul-Kirchhof-Prinzip: Es muss auf einen Bierdeckel passen. Der Rest ist Zeit schinden." Dabei habe Beisenherz früher selbst Gags für Mario Barth geschrieben. Heute sagt er darüber: "Sagen wir’s mal so: Es hat nicht mit allen gleich viel Spaß gemacht."
Beisenherz ist neben seinem Engagement bei der RTL-Dschungelshow Autor der "heute show" im ZDF und er moderiert u.a. bei RTL 2 die Shows ""Stadt, Land … -Promi-Spezial" und zusammen mit Sonja Zietlow "Guiness World Records – Wir holen den Rekord nach Deutschland".
Update: Mittlerweile hat Micky Beisenherz sein Interview auch via Twitter kommentiert:

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