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Zeit-TV will mit „hintergründigen Gesprächen“ punkten

Ab dem 19. August macht auch die Zeit Fernsehen. Zusammen mit N24 entwickelten die Hamburger ihr neues TV-Format "Zeit-Gespräch zur Wahl". In sechs Sendungen, will Marc Brost, Leiter des Hauptstadtbüros der Wochenzeitung, "intensive und sehr hintergründige Gespräche" mit Politikern wie Sigmar Gabriel und Hans-Dietrich Genscher zur Bundestagswahl führen.

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MEEDIA beantwortete Brost vier Fragen:

Wie hebt sich das „Zeit-Gespräch zur Wahl“ von anderen Formaten zur Bundestagswahl ab?
Im Gegensatz zu vielen Talkshows, in denen meist in großer Runde diskutiert wird, lade ich jeweils nur einen einzigen Gast ins Studio ein, mit dem ich mich eine halbe Stunde lang unterhalte. Das sollen intensive und sehr hintergründige Gespräche werden, in denen die Zuschauer etwas erfahren – über einen Menschen, seine Haltung, Pläne und Ideen. Im direkten Gespräch mit nur einem Gast kann man als Moderator einfacher klare Positionen einfordern.

Wen werden sie als Gäste begrüßen?
Mein erster Gast ist Sigmar Gabriel, auf den ich mich sehr freue, weil er bekannt dafür ist, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Gregor Gysi, Peter Altmeier, Guido Westerwelle und Claudia Roth folgen an den darauffolgenden Montagen. Und am 23. September wird Hans-Dietrich Genscher mit mir über die Ergebnisse der Bundestagswahl und seinen Blick auf das Land sprechen.

Heißt es nicht: Schuster bleib bei Deinen Leisten? Warum braucht die Zeit ein TV-Format, dass nach sechs Wochen wieder eingestampft wird?
Ich habe für die Zeit in den vergangenen Jahren viele Gespräche mit Spitzen aus Politik und Wirtschaft führen dürfen, die auch ins Fernsehen und ins Radio übertragen wurden. Wir haben immer wieder festgestellt, dass das Publikum die Herangehensweise der Zeit an Interviews auch auf der Bühne sehr schätzt. Die positive Resonanz hat uns ermutigt, jetzt gemeinsam mit N24 ein TV-Format zu entwickeln. Es ist doch wunderbar, dass wir immer wieder etwas neues ausprobieren, von dem wir denken, dass es gut zu uns passt.

Wie geht es nach der Wahl mit den TV-Ambitionen der Zeit weiter?
Ich wünsche mir jetzt erst einmal, dass die Zeit-Gespräche zur Wahl gut ankommen – und viele unserer Leser und andere Interessierte die nächsten sechs Montage um 23.10 Uhr N24 einschalten.

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