Bild eröffnet Debatte um „Lindenstraße“

Ab jetzt darf fröhlich über die Zukunft der „Lindenstraße“ diskutiert werden. Wie die Bild berichtet, droht der ARD-TV-Institution möglicherweise das Aus. Der Grund: Immer weniger Zuschauer, bei zu hohen Kosten. Am 23. August steht das Thema auf der Tagesordnung des nächsten Intendantentreffens.

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Wie die Bild berichtet, soll dem WDR die Sendung, mit ihren Produktionskosten von 185.000 Euro pro Folge, mittlerweile zu teuer sein, weil sie nur noch rund 2,9 Millionen Zuschauer erreichen würde. Zu ihren besten Zeiten schalteten noch mehr als zehn Millionen Zuschauer die wöchentliche Serie ein.

„Lindenstraßen“-Erfinder und -Macher Hans W. Geißendörfer will allerdings nicht mehr sparen. Deshalb übernimmt er – laut Bild – im kommenden Jahr bereits die Kosten für zwei Folgen die der Westdeutsche Rundfunk einsparen wollte.

Bislang wurde der „Lindenstraßen“-Vertrag jeweils um drei Jahre verlängert. Der aktuelle Kontrakt läuft bis 2014. Im Gespräch soll nun sein, den Vertrag erst einmal nur um ein weiteres Jahr zu verlängern.

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