Vier simple Tipps für mehr Erholung im Urlaub

Kennen Sie das auch: Sie waren zwei oder drei Wochen im Urlaub, haben viel gesehen und viel erlebt, schienen bestens erholt, doch schon nach einer Woche ist sämtliche Entspannung verflogen und der Job-Alltag hat sie wieder? Mit dieser "Post-Urlaubsstörung" sind Sie nicht alleine. Aber es gibt Abhilfe. Mit unseren Tipps bleiben Sie länger erholt und starten entspannter wieder in die Arbeit. Dafür gilt wie so oft: Vorbereitung ist alles!

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Gute Vorbereitung minimiert Frust
Wer entspannt in den Urlaub starten will, der muss eine ordentliche Übergabe abliefern. Wer betreut Ihre Projekte während des Urlaubs? Wer sind die richtigen Ansprechpartner bei Problemen? Das muss Ihr Team wissen, um die kommenden Wochen effektiv weiterzuarbeiten. Halten Sie bei Projekten, die nur Sie betreuen können, den Status quo fest. So fällt die Wiederaufnahme nach dem Urlaub umso leichter. Schlussendlich braucht es noch eine Abwesenheitsnotiz für ihre E-Mail-Adresse. Verzichten Sie hier auf Schoten à la “Ich bin dann mal weg!”, sondern listen Sie Ansprechpartner und die Dauer Ihres Urlaubs auf. So wissen Kunden, wann Sie wieder mit Ihnen rechnen können.
Raus – aber richtig
Wer viel arbeitet, kennt diese bittersüße Leere in den ersten Tagen des Urlaubs. So viel Zeit! Da verfällt man nur allzu gern in bestehende Muster und checkt seine beruflichen Mails, scannt die Konkurrenz – und ägert sich! Warum läuft das Projekt nicht rund! Das war doch alles schon abgesprochen! Ohne mich läuft da nix! Solche Gedanken kommen weit ab des Arbeitsplatzes nur allzu schnell. Verfahren Sie nach dem alten Sprichtwort “Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß” und gehen Sie offline. Wenn Sie ein Firmenhandy besitzen, umso einfacher. Bei einem teilweise privat genutzten Smartphone, Tablet oder Notebook lohnt es sich, für die Dauer des Urlaubs die Verbindungen zu kappen. Denn nun sind Ihre Kollegen am Ruder. Sie haben sich die Auszeit verdient, und Ihr Arbeitgeber hat ein Interesse daran, dass Sie auch erholt aus dem Urlaub zurückkommen.
Nichts tun – aber davon jede Menge
Im Berufsleben dreht sich alles um Qualität, Effektivität und Produktivität. Und im Urlaub? Da bekommen wir schnell das Gefühl, viel erleben zu müssen. Denn nur ein produktiver Urlaub ist ein guter Urlaub, oder? Falsch! Tatsächlich kamen Studien zu dem Ergebnis (via Spiegel Online), dass Nichtstun im Sommerurlaub weitaus erholsamer und damit besser für Angestellte ist. Aber auch ist nur eine Faustregel. Schließlich ist es Ihr Urlaub: Machen Sie, was Sie wollen.
Entspannt zurück in den Arbeitsalltag
Gerade im Sommer kann es vorkommen, dass Sie nicht der einzige Kollege sind, der Urlaub macht. Dementsprechend mehr Arbeit läuft bei den Kollegen auf. Und deswegen ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie schon kurz nach dem Urlaub mit Arbeit erschlagen werden. Manch einer wünscht sich dann, den Urlaub gar nicht erst angetreten zu haben. Doch gehen Sie diese Zeit gelassen an. War die kurze Auszeit mit einer längeren An- oder Abreise verbunden, nehmen Sie sich noch ein paar Tage Zeit, um auch wirklich zu Hause anzukommen.
Im Job gilt: So lange wie die Urlaubszeit ist auch die Eingewöhnungszeit. Lassen Sie sich von Ihren Kollegen entsprechend briefen, damit Sie bei allen Prozessen wieder im Bilde sind. So vermeiden Sie unnötige Doppelarbeiten. Darüber hinaus empfiehlt es sich, die Erlebnisse nochmal Revue passieren zu lassen. Das kann ein Essen sein mit Zutaten, die Sie mitgebracht haben. Oder aber ein Bilderabend, bei dem Sie nochmal die schönsten Aufnahmen Ihren Freunden zeigen. Das kann helfen, das “Urlaubsfeeling” noch ein wenig zu verlängern.

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