So embedden Sie Facebook-Posts im Web

Facebook hat gestern ein Feature angekündigt, mit dem gepostete Beiträge auf anderen Webseiten eingebunden werden können. Damit tritt das weltgrößte Social Network weiter aus seiner Abgeschlossenheit heraus und expandiert wie schon beim Like-Button offensiv ins World Wide Web. Der Schritt macht für aktive Nutzer Sinn: In Facebook gepostete Beiträge können so endlich leicht ins eigene Blog integriert werden. Den Start machen US-Medienanbieter.

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Eifrige Facebooker, die auch noch ein Blog führen, kennen das Problem: Da wird etwas auf Facebook gepostet, doch der Post bleibt hinter den Mauern des weltgrößten Social Networks verborgen, sofern er nicht in den Privatsphäre-Einstellungen auf ‚öffentlich‘ gesetzt wurde. Denselben Gedanken, dasselbe Foto oder Video noch mal im eigenen Blog abbilden? Macht ja keiner!

  Schritt 1: Beitrag auswählen und Embed-Prozess starten

Die Lösung liefert Facebook nun endlich im zehnten Jahr seines Bestehens: Wie es YouTube, Twitter und auch Instagram vorgemacht haben, lassen sich bald auch Elemente aus dem Social Network in Blogs oder auf Webseiten einbinden. Ein Klick auf das Reitersymbol am rechten obeneren Rand des Posts liefert den Link zum Einbetten – vorausgesetzt, der Post wurde öffentlich platziert.

   Schritt 2: Embed-Code kopieren und auf Webseite eintragen

Facebook setzt damit erneut auf das Trojanische Pferd-Prinzip des enorm erfolgreichen Like-Buttons, mit dem der Internet-Überflieger vor drei Jahren das WWW eroberte. Die Geschichte wiederholt sich nun in Statusupdates, Bildern und Videos. Den Anfang machen ausgewählte Fanpages: Inhalte von US-Medien wie CNN, der Huffington Post und dem Techportal Mashable können schon bald eingebettet werde. Ein Rollout an alle anderen Fanpages und Nutzer soll in Kürze folgen.     

            Schritt 3: fertig eingebetteter Beitrag

Die Diskussion um die Privatsphäre, mit der Facebook seit der Verbreitung des Social Networks zu kämpfen hat, dürfte damit neue Nahrung erhalten. Öffentliche Posts können wiederum auch von Dritten eingebettet werden, ohne dass der Nutzer dem zustimmen muss. 

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