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Hälfte der Deutschen ist beim Fernsehen online

Fast jeder zweite Deutsche sieht fern und ist manchmal gleichzeitig online. Das hat die Studie "Mediascope 2012" ergeben, die der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V. in Kooperation mit dem IAB Europe durchführte. Experten sehen im Medienwandel neue Chancen für das Fernsehen.

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Fast jeder zweite Deutsche (49 Prozent) nutzt das Internet gelegentlich während er fern sieht, damit liegt Deutschland im europäischen Schnitt, welcher bei 48 Prozent liegt. Das hat die "Mediascope 2012" ergeben, eine Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) in Kooperation mit dem Werbeverband Iinteractive Advertising Bureau (IAB) Europe. 2010 lagen die parallelen Nutzer bei nur 20 Prozent – im Vergleich zu 2012 ist das eine Steigerung um 250 Prozent.
Marco Zingler, Vorsitzender der Fachgruppe Agenturen im BVDW, sieht in dem neuen Nutzungsverhalten der Zuschauer eine Chance für die Sendeanstalten. "Die hohe parallele Nutzungsintensität von TV- und Online belegt einen entscheidenden Wandel im Medienumgang. Vor allem das Bedürfnis nach Unterhaltung und Information bildet bei der Multiscreen-Nutzung in Deutschland den Schwerpunkt. Daher sollten Unternehmen bei der Planung ihrer Kommunikationsstrategie die Potenziale von Multiscreen mit berücksichtigen", erklärt Zingler. Vor allem Social-TV-Portale wie Couchfunk könnten davon profitieren.
Immerhin 26 Prozent der "Parallel-Nutzer", suchen Informationen zur Fernsehsendung, die sie nebenbei schauen. In Deutschland ist dieses Verhalten vor allem bei Entertainment-Sendungen (67 Prozent), Nachrichten (57 Prozent) und Dokumentationen (51 Prozent) beliebt. Auf europäischer Ebene sind nur 33 Prozent der Nutzer an weiteren Informationen interessiert.

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