Kooperationen zwischen Funke und Burda bleiben gültig

Wie beeinflusst der große Deal zwischen Springer und Funke das Verhältnis der Funke-Gruppe zu Burda? Immerhin gibt es sowohl im Vertrieb wie in der Vermarktung Kooperationen zwischen dem Münchner Medienkonzern und dem Essener Verlagshaus.

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Springer hat der Funke-Gruppe nicht nur eine Reihe von Titeln verkauft, die beiden Medienunternehmen haben auch die Gründung zweiter Gemeinschaftsunternehmen für Vertrieb und Vermarktung angekündigt, an denen Springer die Mehrheit halten soll. Burda-Vorstand Philipp Welte kommentiert den Verkauf und die künftige Zusammenarbeit so: "Das ist ein beeindruckender Schritt von beiden Seiten, der für die unternehmerische Agilität unserer Industrie steht. Unberührt davon bleibt die Funke-Gruppe unser wichtigster strategischer Partner im Vertriebsmarkt."

Welte spielt damit auf ein Gemeinschaftsunternehmen im Vertrieb an, das bereits zwischen Funke und Burda besteht. Ende 2009 beteiligte sich nämlich Burda an der WAZ-Firma Moderner Zeitschriften-Vertrieb (MZV). Darüber hinaus lässt die Funke-Gruppe seit Mitte vergangenen Jahres Programmies und Frauentitel – insgesamt 32 Titel – von der Burda-Tochter BCN vermarkten. Man setze auf nationalen Märkten "eher auf Kooperation als auf Konfrontation", hatte Welte damals über das Abkommen gesagt. Der Vermarktungsvertrag habe "natürlich weiterhin Gültigkeit", teilt Burda auf Nachfrage mit. 

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