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Ein Kannibale als Werbeträger für Peta

Die Tierschutzorganisation Peta hat sich einen prominenten und eher - ähem - ungewöhnlichen Werbeträger ausgesucht: Armin Meiwes, den berüchtigten Kannibalen von Rotenburg.

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Die Tierschutzorganisation Peta hat sich einen prominenten und eher – ähem – ungewöhnlichen Werbeträger ausgesucht: Armin Meiwes, den berüchtigten Kannibalen von Rotenburg. 
"Post von Peta: ‚Kannibale von Rotenburg‘ wird Vegetarier" titeln die Aktivisten aktuell in ihrem Vegan-Blog, stellen ein provokatives Kampagnenbild mit einer nackten, zerfleischten Frau in Frischhaltefolie dazu und landen prompt einen Social-Media-Hit, der bei den Social-Media-Charts von 10000flies.de aktuell auf dem 12. Platz der meist geteilten Inhalte im deutschsprachigen Web landet.

Dabei reicht die "Kannibale wird Vegetarier"-Nummer selbst auch schon ein bisschen. Laut dem Vegan-Blog bekam Meiwes eines Peta-Präsentkorb mit Veggie-Burger und -Kochbuch in den Knast geschickt. Das war aber schon im Jahr 2003. Die Meldungen, dass der Ex-Kannibale nun zum Vegetarier mutiert seit und "Massentierhaltung genauso schrecklich findet wie seine Taten" stammen von 2007. Aktuell wurde diese Meldung von dem zu Yahoo gehörenden Krawall-Newsportal OMG-Facts.com reanimiert.
Die findigen Leute von Peta haben die leicht angegammelten Meldungen aufgeklaubt, mit neuer PR aufgekocht und frisch zusammengerührt. Voilá – fertig ist die schmackhafte Social-Media-Suppe. Ob die Kombi alte Kannibalen-News plus blutige Frau in Frischhaltefolie absolut geschmackssicher ist, sei dahingestellt.

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