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Wetter-‚Brennpunkt‘ schlägt sogar Frauen-EM

In den sozialen Netzwerken gab es - durchaus zu Recht - Aufregung darüber, dass die ARD einen "Brennpunkt" über Sommerwetter im Sommer ins Programm nimmt, doch das Publikum hat die Sondersendung brennend interessiert. Sage und schreibe 9,54 Mio. sahen sie um 20.15 Uhr - ein unfassbarer Marktanteil von 32,6%. Selbst das Endspiel der Frauen-Fußball-EM kam mit 8,91 Mio. nicht an diese Zuschauerzahl heran, erzielte am Nachmittag aber einen Marktanteil von 45,6%.

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Hier sind die 5 Dinge, die Sie über die Quoten vom Sonntag wissen müssen:

1. ARD dominiert Nachmittag und Abend nach Belieben
Die Frauen-Fußball-EM, der Hitze-"Brennpunkt" und eine starke "Tatort"-Wiederholung: Das Erste erreichte an weiten Teilen des Sonntags Traumquoten. So sahen zunächst ab 16 Uhr 8,91 Mio. Fans das Finale der Frauen-Fußball-EM, das das deutsche Team gewann. Der Marktanteil lag wie erwähnt bei 45,6%. Die Moderationen, Analysen, Interviews und Jubelbilder rund um das Spiel kamen auf 5,82 Mio. (31,1%). "Bericht aus Berlin" (17,7%), "Lindenstraße" (13,1%) und "Weltspiegel" (9,9%) drückten die Marktanteile dann zwar nach und nach etwas nach unten, doch mit der 20-Uhr-"Tagesschau" ging es zurück nach oben – auf 6,99 Mio. Zuschauer und 25,5%. Der Quotenhit des Tages war der "Gluthitze"-"Brennpunkt" mit 9,54 Mio. Sehern und 32,6%, den "Tatort" sahen ab 20.30 Uhr schließlich noch 7,24 Mio. (24,0%).

2. RTL punktet mit Formel 1, ZDF mit "Dora Heldt"
Die beiden schärfsten ARD-Konkurrenten waren in den Tages-Charts des Gesamtpublikums das Formel-1-Rennen aus Ungarn bei RTL, sowie der ZDF-Prime-Time-Film "Dora Heldt: Tante Inge haut ab". 5,58 Mio. sahen die Formel 1 – ein bärenstarker Marktanteil von 33,9% um 14.05 Uhr. Den ZDF-Film sahen später immerhin noch 4,60 Mio. – gute 15,3%. Die Privatsender hatten im Hauptabendprogramm hingegen keine Chance, am besten erging es noch "Stirb langsam: Jetzt erst recht" mit 3,17 Mio. Zuschauern und soliden 11,0%.

3. Auch im jungen Publikum siegen Fußball und "Brennpunkt"
Nicht nur im Gesamtpublikum, auch bei den 14- bis 49-Jährigen liegen Programme des Ersten vorn. Hier gewann allerdings nicht der "Brennpunkt", sondern das EM-Finale zwischen Deutschland und Norwegen, das ab 16 Uhr 2,63 Mio. junge Zuschauer auf 36,7% hievten. Den Hitze-"Brennpunkt" sahen um 20.15 Uhr aber immerhin auch noch 2,36 Mio. (21,5%), womit er sogar vor RTLs "Stirb langsam – Jetzt erst recht" landete. Den Bruce-Willis-Kracher schalteten 2,17 Mio. ein – ein toller Marktanteil von 19,0%. Zufrieden kann auch ProSieben sein, wo 1,68 Mio. (14,6%) "Alles, was wir geben mussten" einschalteten, Sat.1 blieb mit "Navy CIS" und "Navy CIS: L.A." bei blassen 9,8% und 9,0% hängen.

4. RTL II und kabel eins deutlich unter Soll
In der zweiten Privat-TV-Liga gab es am Sonntagabend keine guten Quoten. Am ehesten kam noch Vox seinem Normalniveau nahe, die "Promi Kocharena" sahen dort 760.000 14- bis 49-Jährige (7,0%). RTL II hingegen musste sich mit dem offenbar schon zu oft wiederholten Katastrophen-Zweiteiler "10.5 – Apokalypse" mit 500.000 jungen Zuschauern und schwachen 4,8% zufrieden geben, kabel eins landete mit "Mein neues Leben – hin & weg" noch dahinter: bei Werten von 450.000 und 3,9%.

5. KiKA-Mittags-Märchen schlägt Prime-Time-Programme von RTL II & Co.
Grandiose Zahlen in der Mittagszeit gab es für "Die Prinzessin auf der Erbse". Sagenhafte 1,10 Mio. sahen das neu verfilmte Märchen ab 13 Uhr – ein Traum-Marktanteil von 8,2% für den Sender, der im Gesamtpublikum sonst im Durchschnitt 1,3% erreicht. Zum Vergleich: RTL II erreichte in der Prime Time mit "10.5 – Apokalypse" 900.000 Zuschauer, kabel eins mit "Mein neues Leben" 760.000. Auch ein paar andere Sender schafften abseits der Großen noch den Sprung über die Mio.-Marke: Das NDR Fernsehen mit "NDR regional" (1,21 Mio.), das WDR Fernsehen mit der "Aktuellen Stunde" (1,16 Mio.), "Wunderschön" (1,11 Mio.) und "Ein Herz und eine Seele" (1,17 Mio.), sowie das mdr Fernsehen mit dem "MDR extra: Die Hitzewelle" (1,05 Mio.).

Die Top 20 der meistgesehenen Sendungen bei den 14- bis 49-Jährigen und die "5 Dinge" der vergangenen Tage finden Sie wie immer hier.

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