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BR-Mitarbeiter streiken für höhere Honorare

Rund 200 Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks haben heute wegen dem noch nicht erneuerten Tarifabschluss gestreikt. Der Bayerische Journalisten-Verband (BJV) und ver.di hatten am Donnerstag zu dem Warnstreik aufgerufen, da der alte Tarifvertrag bereits im März 2013 ausgelaufen ist. Weitere Aktionen des BJV sind bereits in Planung.

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Die Gewerkschaften protestierten in erster Linie dagegen, dass der Sender nicht bereit ist, die Honorare der Freien Mitarbeiter aufzustocken. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Altersversorgung, bei der beim Bayerische Rundfunk andere Pläne verfolgt würden als bei den übrigen ARD-Anstalten.
"Der Bayerische Rundfunk betont immer wieder, dass die festen Freien eine wichtige Säule in der Programmgestaltung sind", so der BJV-Vorsitzende Michael Busch. "Diese Wertschätzung darf sich nicht in bloßen Lippenbekenntnissen erschöpfen. Der BR muss Taten folgen lassen, wenn es um einen fairen Honorarabschluss für die 12a-Verträge geht."
Des weiteren appelliert Busch an feste und freie Mitarbeiter, sich "nicht auseinander dividieren zu lassen." Es dürfe nicht sein, dass die Festangestellten nach ihrem Tarifabschluss mehr Geld bekommen, bei den Freien, die oft die gleiche Arbeit im Sender leisten würden, dagegen gespart werde.

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