Nach „Harlem-Shake“: Hype um „Cup-Song“

Nach dem "Gangnam Style" war vor dem "Harlem Shake": ein YouTube-Video, das zum Hype wurde und unzählige Male nachgeahmt wurde. Und nach dem "Harlem Shake" läuft nun der "Cup Song". Er geht so: becherklatschend "Miss Me When I’m Gone" singen. Viral ging der "Cup Song" nach dem Film "Pitch Perfect", als Anna Kendrick den Klatsch-Singsang salonfähig machte. Seitdem explodieren die "Cup Song"-Nachahmungen bei YouTube. Der nächste Web-Hype ist geboren.

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Ein Internet-Meme läuft aus, das nächste kommt. So ging das nach dem "Gangnam Style", den der "Harlem Shake" ablöste.  Ein Dauerbrenner ist unterderdessen der "Cup Song", den Anna Kendrick ("Up in the Air") in "Pitch Perfect" und danach bei David Letterman zum Besten gab.
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In der Folge entstanden tausende Nachahmung, die teilweise millionenfach auf YouTube geklickt wurden, darunter etwa Kristina G., deren Version auf Googles Videoplattform fast sechs Millionen Mal angesehen wurde, dicht gefolgt von den Freundinnen Cal & Ray, die auf über fünf Millionen Abrufe kommen und Halie Ranee mit über vier Millionen.

Dabei ist das Anforderungsprofil, um mit dem "Cup Song" ein YouTube-Star zu werden, um einiges größer als beim "Harlem Shake". Der aus dem Jahre 1977 stammende Folk-Klassiker "Miss Me When I’m Gone"  der Mainer’s Mountaineers muss nicht nur halbwegs akzeptabel gesungen, sondern auch treffend beklatscht werden – und zwar auf einem Becher, der auch alle paar Sekunden rhythmisch auf der Tischoberfläche umgedreht wird.

Doch das Internet schläft bekanntlich nicht. Einmal viral gegangen, verselbständigte sich das Meme: Unzähige Adaptionen des "Cup Songs" (YouTube zählt unglaubliche 131 Millonen Videos) tauchten auf – wie etwa eine fünf Minute lange Variation von Taylor Swift Songs der Freundinnen Tayla und Melanie.

Anna Kendrick wusste den Hype um den Cup Song unterdessen für sich kommenziell zu nutzen: Der gerade 1:17 Minute lange Acapella-Song schaffte es inzwischen bis auf Platz 85 der Billboard-Charts. Für echte Fans ein kostspieliges Vergnügen: Bei 1,29 Euro pro Download im iTunes Store kostet eine Sekunde mehr als 1 Cent – und das, ganz ohne gedrehte Becher bewundern zu können…

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