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Ashton Kutcher: „Jobs“ ist Rolle seines Lebens

Kurz vor dem Start des Steve Jobs-Films hat Ashton Kutcher sehr offen über seine Motivation für den Low-Budget-Dreh gesprochen. Beim Frage-und-Antwort-Dienst Quora.com nannte der 35-Jährige seine Bewunderung für den Tech-Unternehmer Steve Jobs als Beweggrund für die Hauptrolle in "Jobs" – es sei bisher seine größte schauspielerische Herausforderung.

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Es gibt Rollen, von denen träumt ein Schauspieler sein Leben lang. Keine Gage und keine Auszeichnung können die persönliche Genugtuung aufwiegen, wenn man sich selbst auf der Leinwand in der Verkörperung seines Idols sieht. So dürfte es auch bei Ashton Kutcher gewesen sein.  

Wer Ashton Kutcher im Frühjahr auf Robert Redfords Sundance Festival gesehen hat, bekam einen Eindruck von der Verehrung, die der frühere MTV-Moderator dem visionären Apple-Gründer entgegenbringt. "Für mich ist er, in dem, was er erreicht hat, absolut heroisch", erklärte Kutcher im Januar. "Diesen Film zu drehen, war nicht einfach eine gute Gelegenheit, es war eine Ehre."

Sorge, dass jemand anders die Rolle spielen könnte

Ein halbes Jahr später hat Kutcher auf dem etwas aus der Mode gekommenen Frage-und-Antwort-Dienst Quora einen Einblick in seine Beweggründe gewährt. Auf fast 2000 Zeichen schreibt der Ex-Mann von Demi Moore, was ihn zur Hauptrolle im mit 8,5 Millionen Dollar spärlich finanzierten Biopic "Jobs" bewogen hat.

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Er habe große Vorbehalte gehabt, gesteht Kutcher, was nicht zuletzt daran lag, dass das Drehbuch nicht nur die positiven Seiten von Jobs‘ Charakter zeigt: "Als ich das Skript las, hatte ich einen Knoten in meinem Magen. Ich stellte mir die Schauspieler vor, die Steves Rolle spielen würden, aber nicht die Verbindung zu seinen manchmal scheinbar irrationalen Handlungen herstellen würden."

"Die Herausforderung meines Lebens"

Kutcher wusste: Er musste es selbst machen. "Wenn der Film zu einer bleibenden Erinnerung eines Mannes werden würde, den ich sehr verehre, dann wollte ich sicherstellen, dass er von jemanden gespielt würde, der sich um sein Vermächtnis sorgte und ihn so verkörperte wie jemand, den Leute, die ihm nahestanden, als authentisch beschreiben würden." So klingt ein echter Fanboy.

Die Verbindung zu Jobs liegt nahe, schließlich stand auch Kutcher der Techbranche  in den vergangenen Jahren als Investor sehr nahe. Gleichzeitig gibt der Hollywoodstar zu, er habe vor der Rolle auch Angst gehabt: "Jemanden zu spielen, der eine solche Relevanz im Zeitgeist hinterlassen hat, kam mir vor wie die Herausforderung meines Lebens." Kinozuschauer können sich ab dem 16. August ein Urteil bilden, wie gut Kutcher dieser Herausforderung gerecht geworden ist.

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