FT: Apple stellt Personal für die iWatch ein

Apple treibt die Planungen an der iWatch offenbar mit Hochdruck voran. Wie die Financial Times berichtet, streckt Apple derzeit intensiv die Fühler nach talentierten Mitarbeitern für die Entwicklung seiner Smartwatch aus. Die britische Wirtschaftszeitung berichtet, Apple würde in seinen Anwerbeversuchen „aggressiv“ vorgehen, was wiederum die Frage aufwerfe, ob das eigene Personal mit der Fertigung der Smartwatch überfordert sei. Die iWatch steht nach FT-Angaben Ende 2014 vor einem Marktstart.

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Apple treibt die Planungen an der iWatch offenbar mit Hochdruck voran. Wie die Financial Times berichtet, streckt Apple derzeit intensiv die Fühler nach talentierten Mitarbeitern für die Entwicklung seiner Smartwatch aus. Die britische Wirtschaftszeitung berichtet, Apple würde in seinen Anwerbeversuchen „aggressiv“ vorgehen, was wiederum die Frage aufwerfe, ob das eigene Personal mit der Fertigung der Smartwatch überfordert sei. Die iWatch steht nach FT-Angaben Ende 2014 vor einem Marktstart.

Nicht der Apple-Fernseher, sondern die iWatch bestimmt seit Monaten die Gerüchte über das nächste große Apple-Produkt. Zunächst klang es nach Wochen der Negativnachrichten an der Börse wie eine etwas verzweifelte Nebelkerze, die über die New York Times als Antwort auf Google Glass lanciert wurde.

Dann deutete der frühere Steve Jobs-Vertraute Bill Campbell, Mitglied des Aufsichtsrats, auf einer Podiumsdiskussion an, er erwarte, dass Apple ebenfalls „intime Technologien“ der Verbraucherelektronik herstellen werde. Ein Designteam von 100 Mitarbeitern solle bei Apple bereits an einer Armbanduhr arbeiten, die die Funktionalität eines tragbaren iPhones gepaart mit zusätzlicher Bio-Sensorik besitzen soll, war unterdessen via Bloomberg zu hören.

Apple-Personal mit iWatch-Fertigung überfordert?

Angesichts der 73.000 Mitarbeiter, die für Apple inzwischen arbeiten, würde diese Unit wohl keinesfalls für eine Massenproduktion ausreichen. Entsprechend überraschen die Gerüchte der Financial Times nicht, dass sich Apple aktuell aktiv nach neuem Personal für sein vermeintlich wichtigstes Zukunftsprojekt umsehe – und zwar „aggressiv“, wie es heißt.

Wie die Financial Times folgert, würde Apples Anwerbungswelle die Frage aufwerfen, ob die eigenen Mitarbeiter nicht in der Lage seien, die tragbare Technologien zu entwerfen. Apple-Blogger Philip Elmer-DeWitt ringt das via Twitter nur ein Kopfschütteln ab. „Wirklich?“ fragt sich der CNNMoney-Blogger.

Paul Deneve-Verpflichtung für die iWatch-Unit?

Naheliegender erscheint, dass Apple den neuen Unternehmensbereich erst nach und nach aufbauen muss. Erst vor zwei Wochen hatte der wertvollste Technologiekonzern der Welt mit der Verpflichtung des Yves Saint Laurent-CEOs Paul Deneve überrascht, der im neugeschaffenen Unternehmensbereich „Special Projects“ arbeiten und direkt an Tim Cook berichten soll. Reflexartig kochten die Gerüchte hoch, dass es sich beim neuen Aufgabenfeld um die iWatch handeln soll.

Glaubt man der Financial Times, ist mit einem Verkaufsstart der iWatch nicht vor „Ende 2014“ zu rechnen. Angesichts des mutmaßlich noch frühen Entwicklungsstadiums erscheint ein früherer Startzeitraum kaum realistisch. CEO Tim Cook hatte auf der Analystenkonferenz Ende April erklärt, Apple werde „ab Herbst und in 2014 neue, aufregende Produkte vorstellen“.

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