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Bushido – das Ghetto-Würstchen

Ei, was rauscht denn da im Sommerloch durch den Blätterwald? Der Bushido ist’s. Er hat ein neues Lied gedichtet. Der Bambi-Preisträger Integration verfällt mit seinem Song “”Stress ohne Grund” ins alte Provo-Muster, stößt Todesdrohungen gehen Politiker aus, zeigt sich offen schwulenfeindlich und lässt durchblicken, dass er einschlägiges Porno-Vokabular aus dem Effeff beherrscht. Nun regen sich alle programmgemäß auf. Dabei ist dieser Bushido doch nur ein armes Würstchen.

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Was hat der Anis Mohamed Youssef Ferchichi aka Bushido sich damals, im Jahr 2011, einen abgebrochen bei seiner wirren Rede anlässlich der Verleihung des Bambis Integration. Von einer “zweiten Chance” schwafelte er da. Und von Menschen, “die aufschreien und vorwerfen oder mir das vorwerfen wofür ich eine Zeitlang auch eingestanden bin, vergessen diesen ganz großen Rattenschwanz, der doch eigentlich viel viel größer ist als Bushido selber.”
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Mittlerweile hat der stern in einer Titelstory enthüllt, dass Bushido mit einer Generalvollmacht sein Leben praktisch in die Hände eines Verbrecher-Clans gelegt hat und er selbst hat sein Gelaber vom geläuterten Ghetto-Jungen und “Rattenschwänzen” offenbar auch wieder vergessen. Sein Lied “Stress ohne Grund” drückt die üblichen Provo-Knöpfe der Reihe nach.“Ghettomäßige”-Wörter wie “Bitch” eingestreut – Check. Erklärt, dass man raucht – Check. Sinnlos Fäkal-Ausdrücke wie “Piss” und “Kacken” eingebaut – Doppel-Check. Anti-Homosexuellen-Sprüche – Check. Politiker beleidigt und mit dem Tode bedroht – Check. Oli Pocher gedisst – Check.

Bushido “reimt” Zeilen wie “Du wirst in Berlin in den Arsch gefickt wie Wowereit. Du Schwuchtel wirst gefoltert. Ich schieß auf Claudia Roth und sie kriegt Löcher wie ein Golfplatz“. Ein unfassbar schlecht zusammengetackerter Sprach-Brei, der sich an vielen Stellen noch nicht einmal reimt. Rapper, die etwas auf sich halten, dürften sich mit Grausen abwenden. So ein bisserl “Medienkritik” gibt es auch noch: “Halt die Fresse, fick die Presse …” Ui, jetzt hat er es aber allen mal so richtig gezeigt, der Bushido.

So schlimm und unterirdisch seine Sprache, seine Drohungen, sein Benehmen auch sind – Bushido überdreht seine Provo-Masche derart, dass man am Ende nur lachen kann. Mit einem Text wie “Stress ohne Grund” parodiert er sich selbst. Wenn die Bild-Zeitung (mit Heino als Kronzeugen!) und diverse Regional-Zeitungskommentare ihn aufgrund seines unbeholfenen Pipi-Kacka-Pistolen-Raps jetzt mit der unbarmherzigen Staatsmacht bekannt machen wollen, tanzen sie in Wahrheit nach Bushidos Pfeife. Dieser Mann ist aber nicht ernst zu nehmen. Bushido ist eine Witzfigur, ein armseliges Ghetto-Würstchen.

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