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Frauen-Fußball-EM startet mit guten Zahlen

Das Ergebnis war mit 0:0 zwar recht enttäuschend, doch die Zuschauerzahl des ersten Spiels der deutschen Nationalmannschaft bei der Frauen-Fußball-EM ist alles andere als enttäuschend. 6,01 Mio. Fans sahen das 0:0 gegen die Niederlande am Donnerstag im ZDF - ein Top-Marktanteil von 21,8%. Auch im jungen Publikum war der EM-Auftakt mit 13,9% erfolgreich, musste sich in der Prime Time aber dem ProSieben-Film "Einfach zu haben" geschlagen geben. Extrem stark zudem: ein alter "Polizeiruf" im WDR.

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Hier sind die 5 Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. Frauen-EM startet stark, bleibt aber deutlich unter WM 2011
So erfreulich die 6,01 Mio. Zuschauer für das erste EM-Spiel des deutschen Teams sind – an die Euphorie, die bei der WM 2011 im eigenen Land herrschte, kam das erste Match nicht heran. Damals sahen – wenn auch an einem Sonntag um 18 Uhr – 15,41 Mio. Leute das Spiel gegen Kanada, bescherten dem Ersten einen unfassbaren Marktanteil von 60,1%. Dagegen sind die 6,01 Mio. Prime-Time-Zuschauer vom Donnerstag zwar beinahe ein Witz, doch der Marktanteil von 21,8% zeigt: Bei EMs und WMs ist der Frauenfußball längst im Mainstream angekommen. So sehr, dass auch "Die große Show der Naturwunder" am Donnerstag das Nachsehen hatte – mit nur 3,60 Mio. Sehern und 13,1%.

2. ProSieben schlägt den Fußball im jungen Publikum
Bei den 14- bis 49-Jährigen musste sich das Spiel gegen die Niederlande mit dem zweiten Prime-Time-Platz zufrieden geben. 1,43 Mio. junge Zuschauer reichten zwar für gute 13,9%, doch ProSiebens Free-TV-Premiere "Einfach zu haben" erreichte mit 1,60 Mio. 14- bis 49-Jährigen 15,9%. Den Tagessieg sicherte sich aber RTLs Vorabend-Soap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten", die 1,61 Mio. (20,8%) einschalteten.

3. Verlierer des Abends: RTL / "The Cop" legt zu
Keine Chance auf vordere Plätze hatte hingegen das Prime-Time-Programm von RTL. Nur jeweils 1,00 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen die beiden "CSI: Miami"-Wiederholungen – enttäuschende Marktanteile von 10,3% und 9,5%. "Psych" kam danach mit 930.000 Sehern auch nur auf 11,2%. Zwischen 20.15 Uhr und 22.15 Uhr verlor der Sender damit nicht nur gegen den ProSieben-Film und den ZDF-Fußball, sondern auch noch gegen die Sat.1-Serie "Criminal Minds", die mit noch älteren Folgen immerhin auf 1,08 Mio. und 11,1%, bzw. 1,23 Mio. und 11,8% sprang. Im Anschluss legte "The Cop – Crime Scene Paris" gegenüber der Premiere etwas zu: 870.000 junge Zuschauer entsprachen immerhin 10,8%.

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4. "Kochprofis" besiegen "Spider-Man"
In der zweiten Privat-TV-Liga war nicht der Vox-Film "Spider-Man" das Maß aller Dinge, sondern das RTL-II-Doku-Soap-Duo. Zunächst sahen dort um 20.15 Uhr 850.000 14- bis 49-Jährige den "Kochprofis" zu und bescherten ihnen starke 8,7%. Im Anschluss erreichte der "Frauentausch" mit 760.000 noch 8,3%. Vox blieb mit "Spider-Man" und Werten von 690.000 und 7,0% hingegen unter dem Soll, steigerte sich nach 22 Uhr mit 650.000 jungen "Kick-Ass"-Zuschauern aber auf grandiose 12,9%. Und kabel eins? Blieb mit "Sky Captain and the World of Tomorrow" bei miserablen Zahlen von 430.000 und 4,3% hängen.

5. WDR mit altem "Polizeiruf" fast in der Tages-Top-20
Im Gesamtpublikum sorgte noch das WDR Fernsehen für Top-Quoten. Heftige 1,90 Mio. schalteten dort um 20.15 Uhr einen "Polizeiruf 110" mit Schmücke und Schneider aus dem Jahr 2009 ein – extrem starke 6,9% und Platz 21 ind en Tages-Charts. Nur die großen fünf Sender waren in der Prime Time stärker, RTL, Sat.1 und ProSieben mit 1,90 Mio. bis 2,03 Mio. nur hauchdünn. "WDR aktuell" kam im Anschluss noch auf 1,05 Mio. Zuschauer und 3,8%, die neue Reihe "B.sucht" auf 920.000 und 3,6% und "Menschen hautnah" schließlich auf 940.000 und 5,1%. Ein extrem gelungener Abend für das WDR Fernsehen.

Die Top 20 der meistgesehenen Sendungen bei den 14- bis 49-Jährigen und die "5 Dinge" der vergangenen Tage finden Sie wie immer hier.

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