Anzeige

Bieber Megaproll: Entgleisungen im Web

Knallt Justin Bieber vollkommen durch? Der kanadische Jungstar, der schon in der Vergangenheit immer wieder unangenehm in der Öffentlichkeit aufgefallen war, hat sich in einem New Yorker Restaurant von seiner unflätigsten Seite gezeigt. Erst urinierte der 19-jährige Popsänger in einen Eimer, dann beleidigt er Ex-US-Präsident Bill Clinton. Dumm nur, dass davon schnell ein Video im Social Web kursierte. Bieber entschuldigte sich via Telefon und Tweet. Der frühere US-Präsident reagierte cool.

Anzeige
Anzeige

Man muss Justin Bieber eines lassen: Er lebt das Social Web. Im März feuerte er einen epischen Rant an seine Kritiker über den Foto-Sharing-Dienst Instagram ab – zwar bar jeder orthographischen Regeln, aber Botschaft ist bekanntlich Botschaft.

Das kann man auch über andere Beiträge bei der Facebook-Tochter sagen: Eine Woche ist jenes Bild auf Instagram alt, auf dem sich der 19-jährige Teenie-Star mit nacktem Oberkörper und verschmitztem Grinsen eine Mineralwasser-Flasche zwischen die Beine hält – und damit über 1,12 Millionen Aufrufe generierte.

Bieber uriniert in einen Eimer: „Diesen Moment vergisst keiner“

Das Foto hätte eine Vorwarnung sein können. Aufmerksamkeit anderer Art erregte Bieber nämlich diese Woche beim Besuch eines New Yorker Restaurants, bei dem ihn seine Entourage beim Urinieren in einen Eimer festhielt. Dumm nur: die Klatsch-Site TMZ.com bekam das Video zugespielt. Zitat eines Bieber-Buddies: „Diesen Moment vergisst keiner. Jeder kann ins Klo urinieren. Aber er uriniert am coolsten Ort.“

Was Bieber ebenfalls nicht vergessen wird, passiert 10 Sekunden später: Beim Rausgehen aus dem Restaurant besprüht der kanadische Teenie-Star ein Bild von  Bill Clinton mit einem Tischreiniger und gibt dem der früheren US-Präsidenten mit auf den Weg: „F**k Bill Clinton“, „Sch… auf Bill Clinton.“

Anzeige

Tweet an @billclinton: #tollerkerl

Absehbar, dass die Botschaft im Social Web wie ein Lauffeuer die Runde machte. Nachdem Bieber realisierte, dass er aus der Entgleisung nicht mehr glimpflich herauskommt, rang sich der Twitter-König zu einer Rolle rückwärts durch: Er nahm Kontakt zu Clinton auf, entschuldigte sich persönlich und ließ seine knapp 42 Millionen Follower wissen:

„@billclinon Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen und mit mir gesprochen haben. Ihre Worte haben mir viel bedeutet #tollerkerl“. Danach verschwand der Tweet wieder.

Clinton selbst gab den altersmilden Ex-Präsidenten, nicht jedoch ohne durchblicken zu lassen, was er von Biebers jüngster Entwicklung hält: "Wenn das das Schlimmste ist, was er jemals getan ist, ist alles gut." Er solle sich allerdings lieber überlegen, was er Gutes mit seinem Prominenten-Status tun könne und darüber nachdenken, mit welchen Leuten er sich umgibt“, berichtet das Techportal Mashable.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*