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Wie die Zeit durch Crowdsourcing Banken-Abzocke aufdeckt

Die Dispo-Zinsen der meisten deutschen Banken sind erschreckend hoch. Vor einer expliziten Nennung der Überziehungszinsen verstecken sich viele Banken allerdings. Um Licht ins intransparente Banken-Geschäft zu bringen, baten Zeit und Zeit Online ihre Leser, die Höhe ihres Dispo-Zinssatzes, ihre Bankleitzahl sowie ihre Postleitzahl mitzuteilen. Bisher beteiligten sich 8.000 Leser.

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Die Dispo-Zinsen der meisten deutschen Banken sind erschreckend hoch. Vor einer expliziten Nennung der Überziehungszinsen verstecken sich viele Banken allerdings. Um Licht ins intransparente Banken-Geschäft zu bringen, baten Zeit und Zeit Online ihre Leser, die Höhe ihres Dispo-Zinssatzes, ihre Bankleitzahl sowie ihre Postleitzahl mitzuteilen. Bisher beteiligten sich 8.000 Leser. 

Das Dispo-Projekt von Zeit und Zeit Online belegt, wie Crowdsourcing für journalistische Recherchen effektiv eingesetzt werden kann. Die Zeit-Redaktion hat aus den Umfragewerten die jeweils höchsten und niedrigsten Werte nachgeprüft, offensichtliche Falschmeldung herausgesiebt und so insgesamt die Konditionen von rund 300 Banken recherchiert. Das Ergebnis ist eine regionale Übersicht der zwei höchsten Dispo-Zinsen in jedem Bundesland sowie der jewelige Mittelwert. Auffällig ist, dass insbesondere die kleinen, ländlichen Banken die größten Abzocker darstellen.

Die Zeit bittet, weiterhin an dem Projekt teilzunehmen, um die Datenbank noch präziser zu gestalten. Man werde in Kürze über die Reaktionen der Banken auf die Ergebnisse berichten.

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