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Wie das ZDF ein Eigentor schießt

Frauen und Fussball – das kann man doch nicht ernst nehmen. So glauben offenbar immer noch viele Männer. Das ZDF, das die Fussball-EM ab dem 10. Juli zusammen mit dem Ersten übetragen wird, sollte diesem Vorurteil eigentlich im eigenen Sinne entgegenwirken. Doch statt mit stark spielenden Frauen zu werben, zeigt der Sender lieber einen Spot, in dem eine Frau einen Ball in die Waschmaschine kickt und diesem dann einen Spülgang verpasst. Ein Trailer, wie gemacht für die nächste #Aufschrei-Debatte.

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Frauen und Fussball – das kann man doch nicht ernst nehmen. So glauben offenbar immer noch viele Männer. Das ZDF, das die Fussball-EM ab dem 10. Juli zusammen mit dem Ersten übetragen wird, sollte diesem Vorurteil eigentlich im eigenen Sinne entgegenwirken. Doch statt mit stark spielenden Frauen zu werben, zeigt der Sender lieber einen Spot, in dem eine Frau einen Ball in die Waschmaschine kickt und diesem dann einen Spülgang verpasst. Ein Trailer, wie gemacht für die nächste #Aufschrei-Debatte.
Der Spot zeigt eine Frau im schwarz-weißen Trikot, die mit durchtrainierten Beinen einen schmutzigen Ball zuerst von einem Bein aufs andere spielt und dann gekonnt in die Waschmaschine befördert. Natürlich weiß die clevere Hausfrau, dass man das Programm noch schnell auf "Leder" umschalten muss.

Der äußerst witzlose Slogan dazu: "Ballsauber in Schweden". Wer bislang noch nicht am Humor des ZDF gezweifelt hat, wird es spätestens nach diesem Spot tun.
Die Werbung bedient wirklich jedes Klischee, dass einem im Zusammenhang mit Frauen und Fußball eingefallen wäre. Interesse an dem sportlichen Großereignis weckt der Spot aber definitiv nicht.
###YOUTUBEVIDEO###

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