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Twitter bloggt jetzt über Twitter

Nach Google und Facebook hat nun auch der Mikrobloggindienst Twitter ein eigenes Blog gelauncht, das Nutzer dazu inspirieren soll, das volle Potenzial des Netzwerks zu nutzen. Auf der Webseite will das Unternehmen besonders interessante Beiträge und Fakten zu Themen wie TV, Sport, Journalismus, Politik oder Musik teilen und visualisieren. Auch in Sachen Spam hat Twitter einen Schritt nach vorne gewagt und verbannt die Auto-Follow Funktion von seiner Seite.

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Mit seinem MediaBlog beweist Twitter einmal mehr, dass sich die Plattform nicht nur zum Teilen von Instagram-Bildern und Belanglosigkeiten eignet, sondern in großem Maße zum Verbreiten von Neuigkeiten. Das neue Mediablog existiert zwar seit dem 2. Juli, doch erst jetzt macht das Unternehmen die Seite offiziell. Auf dem Blog sollen Tweets, Fakten und Geschichten präsentiert werden, die das Unternehmen für besonders relevant und interessant hält. Die einzelnen Beiträge werden durch Videos der Video-Plattform Vine visualisiert oder durch Grafiken und Tabellen veranschaulicht.
Dabei gliedert Twitter seine Posts in einzelne Themenbereiche, die allesamt mit einem eigenen Twitter-Account versehen sind. Künftig können Nutzer die neusten Blogposts über getwitterte Fakten aus Politik, TV, Sport, Musik, Film, Nachrichten, Religion, Mode und Bücher also auch in ihrer Timeline verfolgen.
So kurz nach dem Start ist das Angebot noch überschaubar, aber die ersten Einträge lassen auf eine klare Linie schließen, die man mit dem Blog verfolgt. So zeigt einer der Einträge beispielsweise grafisch aufgearbeitet, aus welchen Ländern die meisten Tweets rund um das Wimbledonturnier stammten. Für den einen oder anderen Sportfan vielleicht interessant: Die meisten Tweets rund um das Tennis-Turnier setzten die Argentinier ab. Aber auch zu Basketball weiß man Details zu berichten. Der Verlust von LeBron James Haarband während eines NBA-Spiels wurde innerhalb einer Stunde 788,077 mal erwähnt.

Doch das Blog ist nicht die einzige Neuerung im Hause Twitter: Die Auto-Follow Funktion, mit der man sich durch ein programmiertes gegenseitiges Folgen eine höhere Followerzahl erschleichen konnte, soll nun endgültig abgeschafft werden. Das teilte das Unternehmen in einem Blogpost mit.

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