Crowdinvestoren Bergfürst: Erstes Startup sammelt Geld

Vor rund einem Jahr startete die Crowdinvesting-Plattform Bergfürst. Die Idee der Gründer: Viele Kleininvestoren sollen sich mit Aktien an Startups beteiligen. Jetzt versucht sich das erste Unternehmen an der Crowdinvesting-Börse – und will drei Millionen Euro Kapital einsammeln.

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Ab Mitte September will das Textil-Unternehmen Urbanara bei der Online-Plattform zeichnen. Der E-Commerce-Versandhandel wirbt mit qualitativ hochwertigen Produkten für das Heim.
Die drei Millionen Euro frisches Kapital will das Gründer-Trio Benjamin Esser, Claire Davidson und Martin Wenckstern vor allem in die Bereiche Marketing & Vertrieb, in ihr Produktportfolio und in Internationalisierung investieren.
Die Urbanara AG gründete sich im Jahr 2010, hat sich bisher durch größere Investoren finanziert und beschäftigt rund 42 Mitarbeiter. Anteile am Unternehmen kann der Crowdinvestor ab 250 Euro erwerben.
Bergfürst wurde Ende 2011 vom Finanzexperten Guido Sandler und StudiVZ-Mitbegründer Dennis Bemmann gegründet und ging Mitte des letzten Jahres online. Das Startup beschäftigt rund 17 Mitarbeiter in Berlin.
Im Gegensatz zu Crowdfunding geht es beim Crowdinvesting nicht um die bloße Finanzierung eines Vorhabens, sondern um eine dauerhafte Beteiligung an einem Unternehmen. Beim Crowdinvesting wird der Investor auch an Unternehmensgewinnen beteiligt.

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