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Bazaar-Chefin Mayer will „wilden Luxus“

Margit J. Mayer, die Chefredakteurin der deutschen Ausgabe von Harpers's Bazaar, will "wilden Luxus" im Blatt. Bei der "Pre-Launch-Party" des Modemagazins, das Ende August erscheint, sagte Mayer: "Es ist möglich, einen jungen und wilden Luxus zu machen. In Berlin sieht man das." Sie freue sich auf die Aufgabe, weil es eine Zeitschrift zu entwickeln gelte, die eine neuen Zugang zur Modewelt und den Leserinnen finden müsse. Mayer: "Und ich bin eher eine Entwicklerin als eine Absahnerin."

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Burda-Vorstand Philipp Welte war von solchen so charmant wie markig vorgetragenen Ansprüchen an die neue Zeitschrift sichtlich hingerissen. Harpers’s Bazaar, das Burda im Joint Venture mit dem US-Verlag Hearst herausgeben wird, sei eine "schillernde Highend-Marke". Chefredakteurin Mayer, die lange die deutsche AD leitete und zuletzt der Berlin-Dependance des Taschen Verlags vorstand, sei "legendär und stilprägend". Manuela Kampp-Wirtz, die Geschäftsführerin der Burda Style Group, sei eine "mutige und innovative" Managerin. Und Patricia Riekel, Co-Gastgeberin des Abends als Herausgeberin der Burda Style Group und Weltes "gute Freundin"? Die begrüßte die Party-Gäste als ihre "Familie".
Der Familie gefiel es dann auch ausnehmend gut bei der Party. Mächtig stolz war man Burda, eine ganz besondere Location gefunden zu haben, die Villa von der Heydt. Die gehört der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und war bisher noch nie Schauplatz einer gediegenen Mode-meets-Medien-Party, hieß es beim Gastgeber. Und überhaupt, die Hauptstadt. "Berlin ist Dreh- und Angelpunkt der Geschichten, die wir schreiben", sagte Welte. Den Standort werde Burda ausbauen, kündigte er an. Die Redaktion von Bazaar zieht wie unlängst die Hauptstadt-Redaktion des Focus an den Potsdamer Platz.
Wenn das Magazin, das mit einer September-Ausgabe erscheint und dann regelmäßig ab Frühjahr 2014 kommt, so gut wird, wie die Macher enthusiasmiert sind, dann könnte es auf dem Markt der hochklassigen Frauen- und Modezeitschriften bald interessant werden. Die Werbekunden jedenfalls scheinen angetan zu sein – die Buchungsmappe sei randvoll, hieß es am Donnerstagabend.

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