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Diese 7 Startups helfen Redaktionen

Auf dem News Summit des Global Editors Network in Paris kämpten unlängst eine Reihe von Startups um den Titel des besten Startup for News. Gesucht sind die Startups, die Redaktionen einen signifikanten Mehrwert bieten. Den Wettbewerb gewann das Projekt eines deutschen Datenjournalisten - der "Datawrapper" von Mirko Lorenz. Ebenfalls hoch im Kurs: Tools, die Redaktionen die Arbeit mit Social Media erleichtern. MEEDIA stellt die sieben interessantesten Projekte vor.

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Smadeo
Das französische Startup bietet seit April 2013 einen Hymermedia-Player an. Es ist mit Smadeo möglich, Videos um zusätzliche Inhalte und Links anzureichern. Wird beispielsweise eine Person im Bild gezeigt, wird unten auf dem Screen eine Weiterleitung zu Hintergrundinformationen zu dieser Person angeboten. Nimmt der Nutzer die an, stoppt das Video und die Infos werden angezeigt. Später läuft das Video auf Wunsch an der Stelle weiter, wo es unterbrochen wurde.

Signal Noi.se
Der Startup von Mohamed Nanabhay, dem Ex-Chef von Al Jazeera English, wertet in Echtzeit aus, welche Stories gut in Social Networks laufen, der Fokus liegt auf Facebook und Twitter. Die Auswertung gibt es nicht nur für die eigene Website, sondern auch für das Angebot der Mitbewerber. Jede Story bekommt einen Wert, der Grundlage für die Themenplanung auf der Seite sein kann. Signal Noi.se hat im vergangenen Jahr die Knight News Challenge gewonnen – Gründer Nanabhay will Signal Noi.se zu einem Tool für Newsrooms ausbauen.

Storymaker
Storymaker ist eine Open Source App für Android-Smartphones. Mit der Hilfe der Anwendung sollen Reporter Inhalte wie Fotos und Videos, die sie mit ihren Smartphones aufnehmen, leicht editieren. Bei Journalistentrainings im Irak ist Storymaker beispielsweise schon eingesetzt worden. Entwickelt wurde der Storymaker von Free Press Unlimited, dem Guardian Project und Small World News.

Trendsboard
Ein weiteres Startup, das verspricht, das "gesamte digitale Ökosystem" zu analysieren, ist Trendsboard aus Frankreich. Der Claim von Gründer Benoit Raphael lautet: "Stop analyzing what was buzzing. Start knowing what will buzz." Trendsboard verspricht eine verlässliche Aussage darüber, welche Themen und Geschichten im Web in den nächsten Stunden große Aufmerksamkeit bekommen werden.

RebelMouse
RebelMouse nennt sich "Social Media Curator". Was heißt: Nutzer können u.a. ihre Facebook-, Twitter-, Instagram- und Tumblr-Konten mit RebelMouse verbinden. Aus den geteilten Inhalten generiert das Startup eine dynamische Website zu einer Art Social Media-Webseite. Verschiedene Medien nutzen RebelMouse bereits, um ihre diversen Social Media-Kanäle auf einer Seite abzubilden.

Tame
Das Berliner Startup tazaldoo hat eine Suchmaschine für Twitter ausbaldowert. Tame arbeitet mit dem Slogan "Das Social Web ist zu chaotisch". Nutzer können sich u.a. eine Zusammenfassung der wichtigsten Tweets der letzten Stunden liefern lassen, die wichtigsten Hashtags, etc. Zu jedem Hashtag kann man in die tiefere Suche nach zusätzlichen Informationen einsteigen.

Datawrapper
Der Gewinner des GEN Startups for News-Wettbewerbs. Datawrapper ist ein Projekt von Datenjournalist Mirko Lorenz (u.a. Deutsche Welle). Das Tool ist seit November 2012 nutzbar, die zweite Version ist für August angekündigt. Datawrapper macht die Veröffentlichung von Infografiken und datenbasierten Charts sehr einfach, ebenso einfach lassen diese sich in Websites und Beiträge einbinden. Finanziert wurde Datawrapper übrigens vom Bildungswerk der Zeitungen ABZV. Eine Pro-Version beispielsweise für Redaktionen ist in Arbeit.

MEEDIA ist Medienpartner des GEN News Summit.

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