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DJV zu Prism: „Informantenschutz zur Farce geworden“

Der Deutsche Journalisten-Verband hat gegen die Überwachung der Internetkommunikation von Journalistinnen und Journalisten durch den US-Geheimdienst NSA protestiert: "Wenn die bisher bekannt gewordenen Informationen stimmen, ist das der größte Überwachungsskandal, von dem Bürger und Journalisten bisher betroffen waren", sagte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken.

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Der DJV-Vorsitzende forderte die Bundesregierung auf, sich für das sofortige Ende der Überwachungsmaßnahmen und für die Löschung der Daten beim US-Geheimdienst stark zu machen. Zuvor war bekanntgeworden, dass die NSA massenhaft Kommunikation zwischen Internetnutzern weltweit ausspäht. "Der Informantenschutz als unverzichtbarer Bestandteil der Pressefreiheit ist damit zur Farce geworden", stellte Konken fest. Darüber hinaus seien alle Journalistinnen und Journalisten, deren Kommunikation überwacht wurde, über Dauer und Umfang der Bespitzelungen lückenlos zu informieren. "Wir erwarten absolute Transparenz", sagte Konken.

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