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BVDS: Drosselkom gefährdet Startups

Die Pläne der Deutschen Telekom zur Drosselung ihrer Datentarife zogen in den vergangenen Monaten bereits viel Kritik auf sich. Nun bezieht auch der Bundesverband Deutsche Startups (BVDS) Stellung und beklagt, jede Einschränkung des Internets habe direkten Einfluss auf Entstehung, Innovationsfähigkeit und Wachstum junger Unternehmen. Im Klartext: Die Drosselpläne der Telekom gefährden die Gründung und Existenz deutscher Startups.

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"Während für große und etablierte Firmen gegen Gebühr die linke Fahrspur reserviert wird, schieben sich Startups in Zukunft über die Landstraße", so BVDS-Vorstandssprecher Florian Nöll. "Es ist naiv zu glauben, dass das ohne Wirkung bleibt. Manche Startups werden nur ausgebremst, andere werden im internationalen Wettbewerb nicht bestehen können oder – in Deutschland – gar nicht erst gegründet."
Des Weiteren weist der BVDS darauf hin, dass Gründer hierzulande ohnehin schon schlechtere Telekommunikationsangebote vorfinden als in den internationalen Startup-Hotspots wie dem Silicon Valley oder Tel Aviv: "Während in Palo Alto und Tel Aviv Linienbusse kostenloses WiFi bereithalten, freuen wir uns hierzulande, wenn bei der Bahnfahrt zwischen Berlin und Hamburg das Telefongespräch nicht abbricht", beschwert sich Nöller weiter. Eine Drosselung ab einem bestimmten Datenvolumen würde die Bedingungen zusätzlich erschweren.

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