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Alec Baldwin – der Quartals-Irre bei Twitter

Der Schauspieler Alec Baldwin (“30 Rock”) ging am Wochenende virtuell auf einen Redakteur der britischen “Daily Mail” los. Der hatte zuvor fälschlicherweise behauptet, dass die Ehefrau des Hollywood-Stars auf der Beerdigung von “Sopranos”-Star James Gandolfini eifrig getwittert hätte. Der 55-Jährige bedachte den Journalisten daraufhin mit Schimpfwörtern, drohte ihm und bezichtigte ihn als Lügner - nur um dann seinen Twitteracount zu löschen. Wieder einmal

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Zwar existiert der Twitteraccount @ABFalecbaldwin mit seinen rund einer Million Followern noch. Allerdings löschte der Hollywoodschauspieler nach seiner Wut-Attacke sämtliche Tweets. Darin forderte er seine Follower auf, den Journalisten Geoge Stark zurechtzustutzen. Ferner drohte er damit, seinen Fuß im Allerwertesten des Daily-Mail-Reporters zu versenken. Allerdings befürchtete er, der würde es zu sehr genießen. Andere Tweets wollen wir an diese Stelle lieber nicht übersetzen: “George Stark, you lying little b****. I am gonna f%#@ you up.” Schließlich stellt er noch fest: “Jemand behauptet, meine Frau hätte auf einer Beerdigung getwittert. Hey. Das ist nicht wahr. Aber ich werde auf Deiner Beerdigung twittern.”

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Daily Mail vergaß Zeitunterschied
Dem vorangegangen war ein Artikel der Daily Mail, der davon berichtete, dass Baldwins schwangere Frau Hilaria während der Trauerzeremonie für die Schauspielerlegende James Gandolfini über das Shoppen von Hochzeitsgeschenken und Smoothies getwittert hätte. Die 29-Jährige (DailyMail machte sie drei Jahre älter) erklärte via Twitter, nie ein Handy mit zu einer Beerdigung zu nehmen und nahm ihren Ehemann in Schutz: “Mein Mann kämpft für mich.” Es schmerze sehr, missverstanden zu werden.
Offenbar hatte die Daily Mail tatsächlich falsch berichtet. Zumindest schrieb das Blatt in einem Folgeartikel von unterschiedlichen Zeitstempeln, mit denen die Tweets der Baldwin-Gattin versehen seien. Ferner hätte man Twitter um Klärung gebeten. Doch die braucht es gar nicht. Mashable erklärt, worin der Recherchefehler der Daily Mail bestand: Die Zeitung bedachte nicht, dass die Baldwins in New York wohnen, die Beerdigung aber in Los Angeles stattfand. Somit gab Twitter die Tweets mit einem Zeitunterschied von drei Stunden wieder. Ergo fanden die Tweets nach der Beeerdigung statt.
Einen Fehler will die Online-Ausgabe der Zeitung aber nicht eingestehen. Allerdings wirft die Redaktion dem Schauspieler Homophobie vor. Der verabschiedete sich schließlich mit den Worten “Now fuck this twitter” vorerst von der Mikrobloggingbühne. Für Baldwin keine Seltenheit. Bereits 2011 beleidigte er eine Stewardess von American Airlines, nachdem man ihn aus dem Flugzeug geworden hatte. Der 55-Jährige wollte partout nicht aufhören, "Words with Friends" zu spielen. Die Baldwins und Twitter: eine explosive Mischung.

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